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„Rhetorik und Manipulation“ - ein Vortrag von Prof. Dr. Gyburg Uhlmann

 

In der letzten Schulwoche vor den Weihnachtsferien konnten wir Gyburg Uhlmann von der Freien Universität Berlin dafür gewinnen, für den gesamten 11. Jahrgang einen Vortrag über die Zusammenhänge von „Rhetorik und Wahrheit. Ein prekäres Verhältnis von Sokrates bis Trump“ (so auch der Titel ihres im Frühjahr 2019 erscheinenden Buches) zu halten. Dies gab den Schülerinnen und Schülern zum einen die Möglichkeit, in die Art und Weise universitären Arbeitens rein zu schnuppern, zum anderen rundete es das für alle verpflichtende Abiturthema im 1. Semester Deutsch „Kommunikation und neue Medien“ ab. Gyburg Uhlmann - die jüngste Preisträgerin des Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Preises – zeichnete in ihrem Vortrag nach, wie sich die in der Antike entwickelten Rhetorik–Strategien bis in unsere Zeit fortsetzen und für uns alltäglich in der politischen Kommunikation auffindbar sind. Durch aktuelle Einspieler vor allem zur manipulativen Rhetorik Donald Trumps gelang es ihr aufzuzeigen, was Manipulation und Demagogie eigentlich definiert und die Frage aufzuwerfen, wie wir uns dazu verhalten können und wollen. Zum Nachlesen ihrer Thesen eignet sich der folgende Link zu einem ihrer Artikel, der in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung erschienen ist:


 https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/rhetorik-von-donald-trump-beruht-auf-sophistischem-kalkuel-14852482.html


Herzlichen Dank an dieser Stelle noch einmal an sie für den spannenden Vortrag zu diesem aktuellen Thema und auch an die Schülerinnen und Schüler des 11. Jahrgangs, die den Vortrag aufmerksam verfolgt und mit interessierten und klugen Fragen bereichert haben.