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Nice ist nice!


Die ersten März-Tage verbrachten einige Schülerinnen und Schüler der neunten Klassen in Nizza, um ihr Französisch zu verschönern. Während man in Berlin noch fror, zeigt die Cote d`Azur sich von ihrer besten Seite: sonnig und himmlisch blau. An den Bäumen hingen haufenweise bittere Orangen, die oranges amères, und erzeugten einen umso süßeren, geradezu vorbildlichen Komplementärkontrast.

Nach den Vormittagen in der Sprachschule, erkundeten wir gemeinsam die Stadt und in prägnanten französischen Vorträgen belehrten wir uns gegenseitig über die Köstlichkeiten der Region, die Bauwerke der Stadt und nicht zuletzt ihre berühmten Künstler und deren Werke: Yves Kleins Blau und die Interieurs von Matisse und die üppigen Plastiken von Niki de Saint Phalle. In der Konfiserie Florian sahen wir, wie Bonbons hergestellt und Blüten zur Süßigkeit wurden und bei einem Ausflug nach Monaco zählten wir Ferraris, Yachten und im Musée Océanographique die Fische. Beim Picknick im Park probierten wir Rillettes und Pâté à la figue auf frischem Baguette und genossen ärmellos die Sonne.

Nach den ersten Tagen der sprachlichen Eingewöhnung bei den französischen Gastgebern gelang die Bestellung in der Bäckerei zunehmend gut und man wurde nicht mit Thunfischfüllung statt Hühnchen bestraft, weil man die Bäckerin nicht verstand. Und am Ende wurden alle mit einem kleinen Sprachzertifikat belohnt.

Bei der Wartezeit auf den verspäteten Heimflug luden alle ihre Akkus an den dafür vorgesehen Stationen am Flughafen wieder auf und kamen voller Energie zurück nach Berlin. Und da musste man die Jacken wieder anziehen und den Regenschirm aufspannen.

A bientôt, Nice!