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Die Holocaust-Überlebende Margot Friedländer bei uns zu Besuch


Im Rahmen der Projektwoche aller 8. Klassen zum Thema „Antisemitismus - früher und heute“ besuchte uns am Donnerstag, dem 11.4.2019 Margot Friedländer. Sie wurde 1921 in Berlin als Jüdin geboren und musste, nachdem ihr Bruder von der Gestapo verhaftet worden war und ihre Mutter ihn begleitete, in Berlin 1943 untertauchen. Sie lebte dort dann für 15 Monate im Untergrund, bis sie selbst 1944 vehaftet wurde und nach Theresienstadt deportiert wurde. Nach der Befreiung emigrierte sie in die USA, lebte dort mit ihrem Mann 64 Jahre und kehrte erst nach Berlin zurück, nachdem sie ein Buch über ihre Erlebnisse geschrieben hatte. Aus diesem Buch liest sie nun Schulklassen vor, um den Heranwachsenden von dem zu erzählen, was sie erlebt hat – in der Hoffnung, dass so etwas nie wieder passiert. „Versuche, dein Leben zu machen!“ - das waren die einzigen Worte, die ihre Mutter ihr hinterließ und so heißt nun auch das Buch, aus dem sie eine Stunde lang las und danach Fragen beantwortete. Im großen Musikraum hörten knapp 100 Schüler*innen zu – eine Stunde lang sehr aufmerksam und ohne, dass einer oder eine auch nur ein Wort flüsterte, zu gespannt lauschten sie dem beeindruckenden Vortrag von Frau Friedländer. In der anschließenden Reflexion am nächsten Tag zeigten sich alle immer noch tief bewegt.