Diese Webseite nutzt Cookies

Einige dieser Cookies sind technisch zwingend notwendig, um gewissen Funktionen der Webseite zu gewährleisten.
Darüber hinaus verwenden wir einige Cookies, die dazu dienen, Informationen über das Benutzerverhalten auf dieser Webseite zu gewinnen und unsere Webseite auf Basis dieser Informationen stetig zu verbessern.

Landessieger beim Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten


Marvin Kalmbach, frisch gebackener Abiturient der Evangelischen Schule Köpenick, ist Berliner Landessieger beim Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten 2018/19. Unter dem Thema »So geht’s nicht weiter. Krise, Umbruch, Aufbruch« wurden bundesweit 1.992 Beiträge von rund 5.600 Teilnehmerinnen und Teilnehmern eingereicht. Marvin überzeugte mit einem Dokumentarfilm, der den Titel »Volksrichter und Huckepack-Juristen“ trägt. Er befasst sich vergleichend intensiv mit dem Aufbau der Justizsysteme in Ost- und Westdeutschland nach 1945. Wie ein echter Dokumentarfilmer nahm Marvin Kontakt mit Experten auf und interviewte sie an Originalschauplätzen, unter anderem im Museum Karlshorst oder in den Räumen der Nürnberger Kriegsverbrecherprozesse.
Die feierliche Preisverleihung für die Preisträger aus Berlin und Brandenburg findet am 14. August im Deutschen Historischen Museum statt.
Seit 1973 richten die Hamburger Körber-Stiftung und das Bundespräsidialamt den Geschichtswettbewerb aus, der auf eine gemeinsame Initiative des damaligen Bundespräsidenten Gustav Heinemann und des Stifters Kurt A. Körber zurückgeht. Ausgeschrieben wird der mit bislang über 146.500 Teilnehmern und rund 33.500 Projekten größte historische Forschungswettbewerb für junge Menschen in Deutschland in einem zweijährigen Turnus und zu wechselnden Themen
Für Marvin ist der Wettbewerb an dieser Stelle noch nicht zu Ende: Er hat als Landessieger die Chance, auf Bundesebene mit einem von 50 Bundespreisen ausgezeichnet zu werden. Die Ergebnisse der Bundesjury werden zeitnah zur Verleihung der ersten fünf Bundespreise durch den Bundespräsidenten am 19. November 2019 in Berlin bekannt gegeben. Zudem haben alle Landessieger über 16 Jahre die Möglichkeit, sich für den »EUSTORY Next Generation Summit 2019« zu bewerben: Vom 15. bis 19. Oktober 2019 kommen rund 120 Preisträger von Geschichtswettbewerben des EUSTORY-Netzwerks aus 30 Ländern in Berlin zusammen, um sich kreativ mit der Geschichte, Gegenwart und Zukunft Europas auseinanderzusetzen.