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Fontanepilgern durch die Mark Brandenburg

Auf Fontanes Spuren wollten wir die Schönheit der seenreichen Landschaft zwischen Fürstenberg und Neuruppin entdecken. Unser Unternehmen startete in Fürstenberg und die Sonne war uns gewogen. So führte uns unsere erste Etappe direkt zum Großen Stechlin, wo wir erstmalig den Reiseberichten des Herrn Fontane lauschten, gewaltigen Wortteppichen des scharfen Beobachters von Land und Leuten seiner Tage. Als Hörbuch mit Box trug DasWandernistdesMüllersLust den Fontane mit, um stets an geeigneter Lokalität kleine Kapitelchen dem Wandervolke zu Gehör zu bringen.

Unsere erste Unterkunft fanden wir in einer nett eingerichteten Grundschule im winzigen Örtchen Menz, in der uns auch die Mensa-Küche geöffnet wurde und wir uns unser erstes abendliches Mahl bereiten konnten. Es fanden sich auch diverse Gitarren in dieser Küche, was für einen sehr gesangsfreudigen Abend sorgte.

Unsere zweite Etappe führte uns zum Schloss Rheinsberg, wo wir uns nach glücklich überstandenen Wanderkilometern sammelten. Unterkunft fanden wir hier im Gemeindesaal nebst Küche – für die kulinarische Grundversorgung unabdingbar.

Auf der dritten Etappe – mit ca. 26 km die Königsetappe – piesackte uns am Vormittag ein wenig der Regen, aber im Laufe des Tages hatte Petrus das Einsehen, dass wir das nun wirklich nicht verdienten. Versöhnt wurden wir nach dem langen Marsch mit der lauschigsten Unterkunft unserer Tour, dem urigen Cafe Hinterhof, einem deutlich links positioniertem Jugendclub der Evangelischen Gemeinde Neuruppin. Am Abend hatten wir hier eine amüsante Runde „Werwolf“.

Unsere vierte Etappe war eine Wanderung um den Ruppiner See und wir blieben eine weitere Nacht Gäste im Cafe Hinterhof. Während die Wanderungen mit ca. 20 km etwa konstant blieben, wurden die Abende/Nächte immer länger, was sehr für die Kondition der jungen Wandercrew spricht. Am Freitag brachten wir unser Quartier auf Vordermann. Eine Stadtführung blieb uns wegen Absage des Personals verwehrt, aber angesichts des an diesem Tag eintreffenden Dauerregens kam uns weder dies noch die anschließende Rückfahrt nach Berlin besonders ungelegen. Aber eine Freude war es, wenn ich dies mal als Oldie der Crew erwähnen darf, mit diesen angenehmen und herzensguten jungen Menschen unterwegs zu sein.