Diese Webseite nutzt Cookies

Einige dieser Cookies sind technisch zwingend notwendig, um gewissen Funktionen der Webseite zu gewährleisten.
Darüber hinaus verwenden wir einige Cookies, die dazu dienen, Informationen über das Benutzerverhalten auf dieser Webseite zu gewinnen und unsere Webseite auf Basis dieser Informationen stetig zu verbessern.

Besuch eines jüdischen Zeitzeugen bei der Klasse 10 b


Am Dienstag, dem 26. November, besuchte ein Zeitzeuge der NS-Zeit unsere Klasse im Rahmen des Geschichtsunterrichts von Herrn Beckmann. Sein Name ist Herr Töpfer und er wurde 1928 geboren. Er ist ein sogenannter „Halbjude“ und hat viele schlimme Erfahrungen gemacht und konnte nur knapp der Deportation entgehen. Allerdings wurden die größten Teile seiner Familie deportiert und ermordet. Er konnte uns viel über die Propaganda des NS-Regimes und auch über die Reichspogromnacht, auch genannt Reichskristallnacht, erzählen. Aus dem Fenster der Wohnung, in der er damals mit seinen Eltern und Geschwistern wohnte, konnte er die Synagoge in der Oranienburger Straße sogar brennen sehen. Auch hatte er viel über Ausgrenzung und Diskriminierung der jüdischen Schüler zu berichten, da er solche Erfahrungen selbst hatte machen müssen. Nachdem seine Mutter festgenommen worden war, musste Herr Töpfer sich mehrere Jahre auf einem verlassenen Gelände der Reichsbahn verstecken, Essen bekam er ab und zu von einer befreundeten Familie seiner Mutter. Gegen Ende des Gesprächs zeigte r uns noch Fotos von der Stolperstein-Verlegung zum Gedenken seiner Großmutter und seiner Onkel. Außerdem wurden viele interessante Fragen gestellt, die er alle beantworten konnte.
Viola Weiser, Klasse 10 b