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Namibia Exchange Program 2020


Im Rahmen eines von „The Global Experience“ (UNESCO) entwickelten Schüleraustausches zwischen dem Münsteraner Schillergymnasium (Projektschule) und anderen Schulen aus Nordrhein-Westfalen mit der A. Shipena Secondary School (Namibia) beteiligte sich die Evangelische Schule Köpenick, vertreten durch Charlotte (10b) und Viktoria Roÿeck (10c), an diesem Projekt. Es basiert auf den Leitlinien der UNESCO, den Sustainable Development Goals (Ziele für nachhaltige Entwicklung), wie z.B. Partnerschaft, hochwertige Bildung, keine Armut, Geschlechtergleichheit und Maßnahmen zum Klimaschutz. Die beiden Schülerinnen berichten:
„Am 26. Januar 2020 flogen wir von Frankfurt am Main mit den anderen Teilnehmern (40 Schüler, 15 Lehrkräfte) Richtung Windhoek, Namibia. Wir waren sehr gespannt, was uns erwarten wird.
In Windhoek fuhr uns ein alter Bus zur A. Shipena Secondary School. Die Schule hat mehrere Schulgebäude und ein getrenntes Hostel für Jungen und Mädchen. Gemeinsam mit den Schülern vom Schillergymnasium und unseren namibischen Austauschpartnern besuchten wir den Schulunterricht (College). Die Austauschpartner führten uns durch den gesamten Alltag in Namibia. Wir nahmen mit ihnen an Projekten teil, die den Austausch zwischen uns und unseren Ländern verbinden sollten, z.B. die Tanz- und Theaterworkshops, die durch Interaktion versuchten, Vorurteile zwischen Deutschen und Namibiern klar zu definieren und zu unterbinden. Unser Projekt hieß „Medien-AG“. Hier entwickelten wir einen kurzen Film, den man unter https://www.youtube.com/watch?v=6rDtVNjxi-Q&t=5s einsehen kann.
Der namibische Schulalltag beginnt um 7:20 Uhr und endet um 13:15 Uhr. Man hat jeden Tag acht Unterrichtsstunden. Die Schüler in Namibia sind sehr wissbegierig und fleißig. Viele von ihnen träumen davon, in Europa leben und studieren zu können.
Um die namibische Kultur und Lebensweise kennenzulernen, fuhren die deutschen Schüler mit ihren Austauschpartnern vier Tage nach Swakopmund (eine Stadt am Atlantik). Dort wohnten drei deutsche Schüler mit drei namibischen Schülern zusammen in einer Hütte. Wir kochten, gingen einkaufen und verbrachten unsere Abende gemeinsam vor dem Lagerfeuer. Auch standen viele Ausflüge in und um Swakopmund an, wie z. B. eine Besichtigung der Wüste Kalahari und der Besuch einer der Kindergärten, die Lore Bohm (eine Deutsche) in einem Township am Rande von Swakopmund aufgebaut hat. Dort spielten wir mit den Kindern und brachten ihnen Essen und Geschenke mit. Dieser Besuch sollte uns näherbringen, in welchen unwürdigen Verhältnissen viele Menschen leben. Nachmittags verbachten wir viel Zeit am Strand und im Wasser. Erschreckend war dabei festzustellen, dass die meisten Austauschpartner nicht schwimmen konnten, was für unsere Verhältnisse in Deutschland kaum denkbar wäre.
Wir sind dankbar, dass wir an diesem Austausch teilnehmen konnten, da wir viele neue, lehrreiche Erfahrungen gesammelt haben. Auch haben wir zu schätzen gelernt, in was für guten Bedingungen wir in Deutschland leben.“

Charlotte und Viktoria Roÿeck