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Schüleraustausch nach Pamplona/Spanien vom 04.10.-12.-10.2018


Ich bin mit meiner Spanischgruppe von Berlin nach Pamplona zum Schüleraustausch geflogen. Unsere Reise dauerte vom  04.10. bis 12.10. 2018. Alles was ich dort erlebte, sind heute gute Erfahrungen für mich.
Meine Austauschfamilie war sehr nett. Sie haben mit mir immer Spanisch gesprochen. Wenn ich etwas  nicht verstanden habe, haben sie es nochmal auf Englisch übersetzt. Jeden Morgen dachte ich, dass der gestrige Tag sehr lang war. Wir haben uns nämlich immer bis 23:00 Uhr mit Freunden getroffen, haben gegessen und geredet. Jeden  Abend waren wir so lange draußen. Als wir dann nach Hause gingen, hat sich Alvaro, mein Austauschschüler, an seine Hausaufgaben gesetzt und bis 1:00 Uhr morgens gearbeitet. In Deutschland machen wir das anders. Da würde man sich erst an seine Hausaufgaben setzen und dann mit Freunden treffen. Zum Frühstück gab es immer süßes Gebäck und Kakao. Das war ein komisches Gefühl für mich, jeden Tag dieses süße Zeug zu essen, weil ich in Deutschland meistens Käse und Wurst frühstücke. Als wir dann alle fertig mit essen waren, fuhren wir zur Schule. Vor der Eingangstür stand dann immer ein Lehrer um die Schüler aufzuschreiben, die zu spät kamen. Wir wurden durch das Schulgebäude geführt, wo ich bemerkte, dass es in den Klassenräumen nur Einzeltische gibt. Diese Schule hatte auch nicht nur eine Turnhalle sondern gleich drei, wobei sie kleiner als eine Turnhalle in Deutschland sind. Die Lehrer in Pamplona waren sehr unterschiedlich im Verhalten. Die einen waren nett und streng und die anderen eher offen und freundlich. Sie haben in der Klasse mehr Unruhe zugelassen. Das hat mir und den Schülern auch mehr Spaß gemacht. Die Aufteilung der Spanischgruppe von uns war sehr unsortiert. In der einen Klasse waren viel zu viele Austauschschüler und in der anderen nur zwei. Was ich auch nicht gut fand war, dass Alvaro mich irgendwo abgab und dann in eine andere Klasse ging, ohne mich. Ich hätte gerne gewusst, wie gut Alvaro in der Schule ist. Bei uns gibt es einen großen Pausenhof,  dort gab es nur einen kleinen. Dafür durften manche Klassen auf die gegenüberliegende Wiese gehen. An der Schule gab es nur eine große Pause, die nur 20 Minuten dauerte. Nach der Schule haben wir uns immer mit den Freunden getroffen. Also auch mit unser Spanischgruppe. Leider waren wir die ganze Zeit in zwei Gruppen geteilt, weil sich nicht alle gleich gut mochten. Immer wenn wir uns mit den Freunden getroffen haben, haben wir im Supermarkt etwas gekauft und haben gemeinsam gegessen. Was ich am meisten gelernt habe ist, dass die Spanier sehr viel teilen. Auch wurde ich immer gefragt, ob ich hungrig sei. Wenn man bis ganz spät draußen war und vom Essen kam, wurde man im Haus trotzdem gefragt, ob man hungrig sei. Wir haben draußen auch getanzt und gesungen zu unserer Lieblingsmusik. Alle fanden das toll, jedoch am letzten Tag, als wir nach San Sebastian fuhren, machten die Spanier im Bus richtig laut Musik an. Es schallte über die Musikbox durch den ganzen Bus. Für uns war das merkwürdig, denn wenn wir mit einem Bus in Deutschland gefahren wären, hätten wir richtig Stress mit unseren Lehrern bekommen. Sie hätten niemals erlaubt, dass wir in dieser Lautstärke Musik hören.
Der Schüleraustausch nach Pamplona war mein erster Auslandsaufenthalt ohne meine Eltern. Ich habe dort viele Erfahrungen über das Land, das Essen, die Menschen und deren Kultur  gesammelt. Ich habe neue Sitten und Sehenswürdigkeiten kennen gelernt. Ich habe  erfahren, dass man auch andere Sitten respektieren muss, um sich zu verstehen, auch dann, wenn es einem nicht gefällt. Über alles, was ich erfahren habe, bin ich sehr froh, denn ich konnte etwas lernen, das zum Anfassen war. Ich freue mich schon darauf, Alvaro in Deutschland das Leben, meine Familie und meine Freunde vorzustellen. Alvaro und ich sind immer noch in Kontakt und das ist sehr schön für ein nächstes Wiedersehen. 

Louis Röhn, Klasse 9b