ERASMUS+


Seit dem Schuljahr 2016/17 ist die Evangelische Schule Köpenick Teil eines von der Europäischen Union unterstützen Erasmus+-Projekts, welches Schülern und Lehrern verschiedener EU-Staaten ermöglicht, gemeinsam an einem Thema zu arbeiten, dabei einander und durch permanenten Kontakt und direkte Anschauung die Lebens- und Arbeitswelt der anderen kennenzulernen. Ausgewählte Schülerinnen und Schüler der neunten und zehnten Klassen bekommen die Möglichkeit, mit Gleichaltrigen aus Belgien, Italien und Polen über einen Zeitraum von zwei Jahren produktorientiert zusammenzuarbeiten und sich mit dem Thema „Demographischer Wandel“ auseinanderzusetzen.
Unsere Projektschulen sind das Gimnazjum nr. 1 im. Roberta Schumana in Warschau, das Liceo Augusto Righi in Bologna und die Broederschool in Roeselare im flandrischen Teil Belgiens.
Anfang November werden sich Lehrer der Projektschulen zu einem Kick off-Meeting in Warschau zusammenfinden, um die Feinplanung für die kommenden 24 Monate zu leisten. Am 15. November wird zudem um 11.30 Uhr die „Projektplakette“ am Schulgebäude feierlich enthüllt.
An dieser Stelle wird in regelmäßigen Abständen über die Projektfortschritte berichtet werden.

C. Streidt, Koordination ERASMUS+

Kick-off-Veranstaltung für Erasmus+-Lehrkäfte in Berlin


Am 12. Oktober 2016 fand in der Landeszentrale für politische Bildung Berlin die erste offizielle Veranstaltung mit Verantwortlichen der Kultusministerkonferenz, der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft und natürlich Lehrerkräften aus fast allen Ecken Deutschlands statt, bei welcher es einen ersten Erfahrungsaustausch der Antragsteller, aber auch wertvolle Hinweise zur Projektdurchführung gab.

Dr. C. Streidt, Erasmus+-Koordination

Erstes Erasmus+-Treffen in Warschau


Vom 26. Februar bis zum 4. März 2017 weilten die sechs am Erasmus+-Projekt „Seniors in the city, seniors everywhere“ teilnehmenden Schülerinnen und Schüler in Warschau und erlebten zusammen mit ihren polnischen Partnern vom „Gimnazjum nr 1 im Roberta Schumana“ in Mokotow eine erlebnisreiche Woche. Es wurde die Lage von Senioren in den beiden Ländern untersucht, fröhliche Senioren in der Freizeiteinrichtung „Dzienny Dom Ursynow“ besucht und ihnen das Projekt vorgestellt, „pierogi“ im Königsschloss Wilanow zubereitet, das Museum des „Warschauer Aufstandes“ besucht, ein „Europäischer Nachmittag“ mit einem Bezirksbürgermeister und Vertretern des Seniorenbeirats Mokotow veranstaltet, dabei Berliner kulinarische Spezialitäten vorgestellt, ein Foto-Workshop zum Thema „Porträtfotografie“ durchgeführt und viel am Projekt gearbeitet. Die Projektteilnehmer stellten einander die schon vorliegenden Projektergebnisse vor, berieten das weitere Vorgehen und legten Arbeitsziele bis zum nächsten Projekttreffen im Mai in Bologna fest. Den Abschluss der gemeinsam verbrachten fünf Tage bildete ein Abendessen bei der Familie einer Warschauer Projektteilnehmerin, in dessen Rahmen die Teilnehmer die sagenhafte polnische Gastfreundschaft erleben durften.
Leider konnten die italienischen Partner vom „Liceo Augusto Righi“ in Bologna nicht anwesend sein.

Dr. C. Streidt, Erasmus+-Koordination

>> Slideshow zum Treffen in Warschau >>

Erasmus+ in Bologna

 

Vom 21. bis zum 27. Mai 2017 hielt sich das Köpenicker Erasmus+-Team in Bologna auf, um zusammen mit den Warschauer und Bologneser Partnern am gemeinsamen Projekt „Seniors in the city, seniors everywhere“ zu arbeiten. Fünf erlebnisreiche Tage im Herzen der Emilia-Romagna und v.a. das gegenseitige Kennenlernen unter blauem Himmel standen auf dem Programm. Es wurden außerdem diverse Institutionen für ältere Menschen (z.B. das Centro d’incontro Margherita für Menschen mit Demenz im Anfangsstadium und deren Angehörige oder das 150 Demenzkranke betreuende Heim in Rio Saliceto im Nordwesten der Stadt) besucht. Daneben gab es zahlreiche Gelegenheiten, Bologna, Ravenna und die legendäre mittelitalienische Küche (nicht nur im Restaurant, sondern auch bei einem Tortellini- Workshop!) zu entdecken.

Dr. C. Streidt, Erasmus+-Projektkoordination

Erasmus+: „Weckworte“ mit Lars Ruppel


Die sechs Erasmus+-Schüler trafen am 9. Oktober in unserem Partnerseniorenheim am Müggelschlösschenweg auf den deutschen Poetry Slammer Lars Ruppel. Dieser erfreut nicht nur zahlendes Publikum mit Poesie, er wendet sich mit seinem Projekt „Weckworte“ explizit an Menschen mit Demenz. Zuerst durften die Schülerinnen und Schüler mit verschiedenen Gedichten selbst ausdrucksstarkes und höreraktivierendes Vortragen üben und dies dann mit zwölf Senioren ausprobieren: ein für Vortragende und Publikum an Eindrücken reicher Vormittag!
Wen das Thema „Poesie im Seniorenheim“ näher interessiert, der gehe auf: larsruppel.de.

Dr. C. Streidt, Projektleitung

Erasmus+-Projektgruppe in der Seniorenresidenz „Erania“ in Ustronie Morskie (Polen)

Deutsche Senioren an der polnischen Ostsee? Zur Kur oder im Urlaub? Ein ganz anderes Angebot für ältere Menschen unterbreitet das ca. zwei Kilometer vom weißen Ostseestrand entfernt gelegene Seniorenheim „Erania“. Und eben dieses schauten sich die sechs Köpenicker Schüler zwei Tage lang (vom 21. bis 23. September 2017) genauer an. In dieser auf die Betreuung deutscher Senioren spezialisierten Einrichtung trafen sie auf ältere Menschen aus allen Teilen Deutschlands und verbrachten mit ihnen Zeit. Dabei kamen die Schülerinnen und Schüler auch mit an Demenz erkrankten Menschen in Kontakt. Es gab es nicht nur Gelegenheit zum gemeinsamen Singen und Unterhalten, sondern auch für die im Rahmen das Erasmus+-Projekts zu erstellenden Interviews und Foto-Porträts. Die Senioren und ebenso das Personal und die Leitung des Hauses „Erania“ nahmen ihre Gäste ausgesprochen aufgeschlossen und herzlich auf und bewiesen einmal mehr, was die legendäre polnische Gastfreundschaft ausmacht.
Wer sich über Erania und die Angebote des Heims näher informieren möchte, gehe auf www.erania.de.
Dr. C. Streidt, Projektleitung

Zweites Projekttreffen in Bologna


Vom 9.bis 11. November trafen sich die Projektkoordinatoren in Bologna, um das erste Projektjahr zu bilanzieren und das zweite zu planen. Es wurde an den schon erarbeiteten Projektergebnissen (u.a. die Fotoausstellung, die  Moodle-Plattform und das Unterrichtsmaterial zu Filmen) verfeinert und das letzte Projekttreffen in Berlin im kommenden Jahr vorbereitet.

Dr. C. Streidt, Projektkoordination