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PRESSESPIEGEL SCHÜLERBISCHÖFE 2013

Epd, 3. Dezember 2013
Schülerbischöfe werden ins Amt eingeführt

Die zwei Mädchen und die beiden Jungen kommen vom Evangelischen Gymnasium in Berlin-Köpenick.

3. Dezember 2013. Berlin (epd). Am Nikolaustag nehmen in Berlin wieder sogenannte Schülerbischöfe ihr Amt auf. Sie werden von der evangelischen Generalsuperintendentin Ulrike Trautwein bei einem Gottesdienst in der Marienkirche offiziell in ihre Aufgabe eingeführt. Die zwei Mädchen und die beiden Jungen kommen vom Evangelischen Gymnasium in Berlin-Köpenick.?Die geistlichen Würdenträger bekommen ein großes goldfarbenes Kreuz als Zeichen ihres Amtes. Sie wollen sich stellvertretend für ihre Mitschüler für den Erhalt des Regenwaldes einsetzen, teilte die Landeskirche am Dienstag mit.?Die Tradition der Kinder- oder Schülerbischöfe geht bis ins Mittelalter zurück. An Kloster- und Stiftsschulen wurde zu bestimmten Zeiten ein Schüler zum Bischof beziehungsweise zum Abt gewählt. Für einen Tag durfte er einen Teil der bischöflichen Amtspflichten übernehmen. Das Projekt läuft in Berlin bereits seit vier Jahren.    

 

Berliner Morgenpost, 4. Dezember 2013

ENGAGEMENT

Schülerbischöfe wollen sich für den Erhalt des Regenwaldes einsetzen

Vier Berliner Jugendliche werden am Nikolaustag als Schülerbischöfe eingeführt. Sie haben eine klar definierte Mission.

Von Jana Hemmerling

 

Die vier Schülerbischöfe wollen sich für den Erhalt des Regenwaldes einsetzen

Wie hohe geistliche Würdenträger sehen die vier Teenager auf den ersten Blick nicht aus. Dennoch wurden sie mit großer Mehrheit nach einem mittelalterlichen Ritual zu Schülerbischöfen gewählt.  Hanna, Raphael, Vanessa und Jan vom Evangelischen Gymnasium Berlin Köpenick werden ein Jahr lang die Interessen ihrer Mitschüler der 10.Klassen in Politik und Verwaltung vertreten

Am 6. Dezember 2013 - dem Nikolaustag - werden in Berlin im Rahmen eines Gottesdienstes vier Schüler von Generalsuperintendentin Ulrike Trautwein und Superintendent Hans-Georg Furian (Evangelischer Kirchenkreis Lichtenberg-Oberspree) in ihr Amt als Schülerbischöfe eingeführt. 

Die Jungen und Mädchen vom Evangelischen Gymnasium Köpenick sind von ihren Mitschülern zu geistlichen Würdenträgern auf Zeit gewählt worden. Als Zeichen ihres Amtes bekommen die Jugendlichen ein großes goldfarbenes Kreuz umgehängt. 

Sie wollen sich – stellvertretend für ihre Mitschüler der Klassen 10 – für den Erhalt des Regenwaldes einsetzen. „Das Regenwald-Projekt gibt es an unserer Schule schon seit drei Jahren. Wir wollen helfen, die Lunge unseres Planeten zu retten“, sagt Schülerbischof Raphael (15). Insbesondere durch den Taifun auf den Philippinen sei klar geworden, wie wichtig es sei, das ökologische Gleichgewicht auf der Erde zu erhalten.

Bei einem Projekttag im November haben die Schüler, mit Fachreferenten aus dem Bereich Umweltschutz, ihr Wissen über den Regenwald bereits vertieft. Während ihrer Amtszeit werden die Schülerbischöfe Handlungsvorschläge ausarbeiten und mit Vertretern aus ihrem Stadtbezirk, sowie mit Bischof Dröge, darüber diskutieren. 

Eine eigene Website zum Thema gibt es bereits: www.gmg-regenwald.de Schülerbischof Jan (16) : „Uns ist das Thema wirklich sehr wichtig. Es geht um unsere Zukunft.“ Bischöfin Hanna (16) ergänzt: „Wir wollen möglichst viele Leute auf die Problematik aufmerksam machen – wir suchen Verbündete!“

Die Tradition der Kinder- und Schülerbischöfe kommt aus dem Mittelalter. An Kloster- und Stiftsschulen wurde zu bestimmten Zeiten ein Schüler zum Bischof  (geistiger Würdenträger vieler christlicher Kirchen) beziehungsweise  zum Abt (Vorsteher eines Klosters) gewählt. Für einen Tag durfte er einen Teil der bischöflichen Amtspflichten übernehmen.

Das Projekt läuft in Berlin bereits im vierten Jahr und hat zum Ziel, Jugendliche für ein ihnen am Herzen liegendes Thema zu sensibilisieren und mit Partnern aus der Stadtöffentlichkeit darüber zu diskutieren. In den vergangenen Jahren hatten sich die Schülerbischöfe Themen wie gesunde Ernährung oder Bildungsinitiativen zu eigen gemacht. 

Neben Berlin und Hamburg gibt es auch in Göttingen und in Ottstedt bei Magdala  Kinderbischöfe.

Veranstaltung:

Gottesdienst: 6. Dezember 2013, 10.30 Uhr St. Marienkirche am Alexanderplatz

Quelle: Jana Hemmerling

epd, 6. Dezember 2013
Berliner Schülerbischöfe in Amt eingeführt

 

Berlin (epd). Am Nikolaustag sind in Berlin vier Schülerbischöfe in ihr Amt eingeführt worden. Im Rahmen eines Gottesdienstes in der Marienkirche auf dem Alexanderplatz überreichte Generalsuperintendentin Ulrike Trautwein am Freitag dazu den vier Schülern ein großes goldfarbenes Kreuz als Zeichen ihres Amtes. Die Jungen und Mädchen vom Evangelischen Gymnasium in Berlin-Köpenick wollen sich bis Ende Januar am Beispiel des Tropenwaldes vor allem mit der Bewahrung der Schöpfung befassen.

Trautwein würdigte in ihrer Predigt den Einsatz für eine bessere Welt. "Wir sind bisher nicht sehr weise mit Gottes Schöpfung umgegangen", sagte die evangelische Theologin. Als Schülerbischöfe hätten Hanna (16), Raphael (15), Jan (16) und Vanessa (16) jetzt auch die Chance, "gehört zu werden". An ihrer Schule gibt es schon seit einigen Jahren ein Projekt zur Rettung des Regenwaldes. Bislang seien 800 Hektar Wald durch die "green-men-group" der Schule gerettet worden.

        Die Tradition der Kinder- oder Schülerbischöfe geht bis ins Mittelalter zurück. An Kloster- und Stiftsschulen wurde zu bestimmten Zeiten ein Schüler zum Bischof beziehungsweise zum Abt gewählt. Für einen Tag durfte er einen Teil der bischöflichen Amtspflichten übernehmen. Das Projekt läuft in Berlin bereits seit vier Jahren.

 

8. Dezember 2013

Berliner Schülerbischöfe 2013

In der Marienkirche am Alexanderplatz wurden am Nikolaustag die Berliner Schülerbischöfe in einem Gottesdienst in ihr Amt eingeführt. Je zwei Schülerinnen und Schüler vom evangelischen Gymnasium Köpenick werden bis Ende Januar das geistliche Amt des Bischofs bekleiden. Am Beispiel des Regenwaldes wollen sie sich vor allem für die Bewahrung der Schöpfung einsetzen.

 Der Gottesdienst fand unter anderem zusammen mit Generalsuperintendentin Ulrike Trautwein statt. Sie führte die Bischöfe in ihr Amt ein und sprach den Segen.

Bereits im Mittelalter gab es wohl Schüler- bzw. Kinderbischöfe. Es ist also ein alter Brauch, der in Berlin seit vier Jahren wieder praktiziert wird. “Es gibt ja in der Bibel die Stelle, wo Jesus sagt: ‘Lasset die Kinder zu mir kommen und wehret ihnn nicht, denn ihrer ist das Himmelreich.’ Um uns Erwachsenen auch noch mal klar zu machen, worum es im Glauben eigentlich geht: Um die Direktheit und nicht um Macht und Herrschaft und all das.”, so Generalsuperintendentin Ulrike Trautwein.

Bis Ende Januar werden die vier Schülerbischöfe Hanna (16), Raphael (15), Jan (16) und Vanessa (16) Gespräche mit Bischöf Markus Dröge und Politikern führen und andere Schulen besuchen. Dabei werden sie sich vor allem für ein Projekt zum Erhalt des Regenwaldes einsetzen, das von den Schülern des Evangelischen Gymnasiums in Köpenick entwickelt wurde.

Die Initiative zum Erhalt des Regenwaldes hat auch eine eigene Website: www.gmg-regenwald.de.

Read more: http://www.paradiso.de/berlin-schuelerbischoefe-2013#ixzz2n4Bos1xA

 

RBB Inforadio, Babylon, 8. Dezember 2013

Bischof für ein paar Wochen

Die Idee stammt aus dem Mittelalter: An Klosterschulen wurde ein Schüler zum Bischof gewählt, wenn auch nur symbolisch für einen Tag. Die Evangelische Kirche in Berlin hat vor einigen Jahren diese Tradition wieder aufgegriffen und ernennt seitdem jeweils in der Adventszeit Schülerbischöfe für einige Wochen. Am vergangenen Freitag wurden sie feierlich in ihr Amt eingeführt; Thomas Klatt berichtet.

FLUX FM, 16. Dezember 2013
MP3-Beitrag hier.