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Wie klingt der Sommer? - Einladung zu unserem Sommerkonzert

Am Dienstag, den 19. Juni laden wir ab 17.30 Uhr zu unserem Sommerkonzert „So klingt der Sommer“ in die Turnhalle und auf den Schulhof der Ev. Schule Köpenick ein. Wie immer werden die verschiedenen künstlerischen Gruppen unserer Schule ihr Können zum Besten geben. Außerdem wird der Abend kulinarisch begleitet und ihr tut gut daran, lieber mit zu viel als zu wenig Hunger zu kommen. Packt also... Mehr...

Musikunterricht

Zum Fachbereich

Das Fach Musik wird bei uns – ebenso wie das Fach Bildende Kunst - durchgehend von der fünften bis zur neunten Klasse mit zwei Wochenstunden, in der zehnten dann mit 1,5 Wochenstunden unterrichtet. Beide Fächer haben damit an unserer Schule einen höheren Stellenwert als an den meisten anderen Gymnasien.

Die hier in Berlin durchgeführten Untersuchungen von Prof. Bastian zu den Folgen verlässlich angebotenen Musik- und Instrumentalunterrichts für alle haben ergeben, dass die regelmäßige Beschäftigung mit Musik sowie praktisches Musizieren nicht nur im individuellen Einzelunterricht außerhalb der Schule, sondern auch in der Klasse eine Vielzahl positiver Auswirkungen auf die Persönlichkeitsentwicklung von Kindern und Jugendlichen hat. Es seien hier nur zwei Punkte genannt:

  • Stärkung der Konzentrationsfähigkeit im Allgemeinen und damit die Entwicklung einer Basis für ein positives und erfolgreiches Lernverhalten in allen Bereichen,
  • Förderung des sozialen Miteinanders durch Einübung von aktivem Aufeinanderhören, Reagieren und Einordnen in eine Gruppe (Ensemble, Chor oder Orchester)

Dies geschieht vor allem durch die im Umgang mit Musik erlebbare Wechselwirkung zwischen emotionaler Wahrnehmung und kognitiver Auseinandersetzung mit dem Gehörten sowie dem eigenen praktischen Musizieren.

Inhalte des Unterrichts

Die verbindlichen Inhalte des Berliner Rahmenplans für das Fach Musik versehen wir mit gewissen Schwerpunkten:

1.     Das Musikstück des Monats
2.     Komponistenporträts
3.     Fächerübergreifender Unterricht 

Zu 1.  In jedem Monat steht in allen Klassen ein kurzer Ausschnitt eines Musikstückes als Hörbeispiel am Anfang fast aller Musikstunden. Zu diesen Stücken werden Kurzinformationen gegeben, bzw. von den Schülerinnen und Schülern selbst zusammengetragen. Damit entsteht im Laufe der Zeit ein Kanon von Höreindrücken, der die gesamte Musikgeschichte, verschiedene Stilrichtungen,  Besetzungen und  Arten von Musik umfasst. Im Beschreiben dieser Beispiele wird der sensible Umgang mit den eigenen Wahrnehmungen und der Respekt vor dem persönlichen Geschmack der Anderen ebenso eingeübt wie das korrekte Anwenden der sich allmählich wie selbstverständlich angeeigneten Fachsprache. Außerdem stellt sich bei der Behandlung der „üblichen“ Inhalte zunehmend der Effekt des Wiedererkennens, des möglichen Anknüpfens an Bekanntes ein.

 

 

Zu 2.  In jedem Schuljahr beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler mindestens mit einem Komponisten und dessen Epoche in besonderer Weise: Die Person, ihre Entwicklung im Laufe ihres Lebens unter Einbeziehung historischer Gegebenheiten, soweit dies in der jeweiligen Altersstufe möglich ist, ausgewählte Werke mit ihren Auswirkungen auf die weitere Musikentwicklung und praktisches Musizieren bieten die Möglichkeit zu einer umfassenden Annäherung. Dies geschieht mit den unterschiedlichsten Methoden wie Gruppenarbeit, Lernen an Stationen, Einzelreferaten, Hören, Sehen und eigener Darstellung. So beschäftigten wir uns in verschiedenen Jahrgängen bisher intensiv mit Mozart (im Mozartjahr 2006), mit Strawinsky und Haydn. Auch die Beschäftigung mit Paul Gerhardts Texten in der Vertonung von Johann Crüger war natürlich im vergangenen März Thema an unserer evangelischen Schule, da es hier zudem Anknüpfungspunkte in der regionalen Geschichte und an die Exkursion am Buß- und Bettag 2006 nach St. Marien und St. Nikolai gab. 

Zu 3.  Die Zusammenarbeit mit anderen Fächern bietet sich in Musik besonders an. So vertonten wir das im Deutschunterricht erarbeitete balinesische Märchen „Vom Fürsten, der ein Dämon wurde“ mit selbst „komponierter“ Gamelanmusik mit zudem noch selbst gebastelten Instrumenten; im Kunstunterricht entstanden dazu die Figuren für das Schattenspiel. Auch die Behandlung der Vertonungen einzelner Balladen brachte eine Verzahnung der Fächer Deutsch und Musik. 

Geplant ist eine gemeinsame Unterrichtseinheit mit dem Fach Geschichte. Das Erlernen fremdsprachlicher Lieder – auch in den Chören – gehört selbstverständlich auch in diesen Kontext, ebenso wie die Zusammenarbeit mit dem Fach Religion, besonders bei der Vorbereitung der musikalischen Elemente von Andachten und Gottesdiensten.

Räume und Ausstattung

Für das kommende Schuljahr planen wir die Einrichtung von zwei Musikräumen, von denen der größere auch dem Darstellenden Spiel als Probebühne zur Verfügung stehen soll. Unser jetziger Raum im Erdgeschoss wird dann Klassenraum für eine der neu aufgenommen Klassen werden.

Auch der Musikraum ist mit dem System des „Flexiblen Klassenzimmer“ ausgestattet, so dass vielfältige Möglichkeiten der Präsentation und der Gruppenarbeit gegeben sind. Er wird auch als erster mit den Dreieckstischen ausgestattet sein, deren Lieferung wir in den nächsten Wochen erwarten. Damit wird dieser Raum, der von allen Klassen genutzt wird, zum „Testraum“ für eine noch intensivere Nutzung aller Möglichkeiten dieser zukunftsweisenden Einrichtung. 

Die Ausstattung mit Instrumenten umfasst bisher für das Klassenmusizieren ein chromatisches Altxylophon und ein entsprechendes Altmetallophon, zwei gespendete Gitarren und mehrere ebenfalls gespendete Keyboards sowie etliche Blockflöten, zwei Congas, eine Bongo und etliche kleinere Percussioninstrumente. Dank der Einnahmen des Benefizkonzerts konnten wir nicht nur ein Schlagzeug, sondern auch noch ein Bassxylophon bestellen und  den Bestand an Percussion etwas ergänzen. Daneben wurden uns mehrere Instrumente für den Wahlkurs „Posaunenchor“ gespendet, die auf potentielle Spielerinnen oder Spieler warten, sowie eine gespendete Geige, die entliehen werden kann. 

Unterrichtsmaterial

 

Wir arbeiten überwiegend mit dem Lehrwerk „Soundcheck 1 und 2“ und dem Chorwerk „Sing and Swing“. Dieses Material wird ergänzt durch Arbeitsblätter zu einzelnen Themen, Lernkarteien und Plakaten zur Musiktheorie, verschiedenen stets zugänglichen Lexika und dem Material zum Lernen an Stationen.