Diese Webseite nutzt Cookies

Einige dieser Cookies sind technisch zwingend notwendig, um gewissen Funktionen der Webseite zu gewährleisten.
Darüber hinaus verwenden wir einige Cookies, die dazu dienen, Informationen über das Benutzerverhalten auf dieser Webseite zu gewinnen und unsere Webseite auf Basis dieser Informationen stetig zu verbessern.

Das Betriebspraktikum

Grundsätzliches zum Betriebspraktikum

Alle Schülerinnen und Schüler der 9. Klasse suchen sich selbst einen Praktikumsbetrieb und sorgen dafür, dass ein Vertrag zwischen Schule, Betrieb und Praktikant zustande kommt. In der Regel werden unsere Schüler aufgrund des guten Rufes, den wir in der Region genießen, sehr gern genommen. Unter dem folgenden Link können Sie sich einen Vordruck für einen Vertrag zwischen Schule und Praktikumsbetrieb herunterladen. Diesen bitte dreimal ausdrucken, selber ausfüllen und vom Betrieb ausfüllen lassen. (siehe die folgenden Hinweise)

 

 

Leitfaden Praktikumsbericht

 

>> Download Leitfaden Praktikumsbericht >>

 

Die Arbeitsaufträge für den Praktikumsbericht verfolgen mehrere Ziele:

  • Er verschafft euch und uns einen Überblick über die von euch geleistet Arbeit.

  • Er bietet Raum, die vielen neuen Erfahrungen zu sammeln und zu reflektieren.

  • Die unterschiedlichen Arbeitsaufträge sollen euch dazu ermuntern, neugierig und mit gezielten Fragen auf den Betrieb, die Mitarbeiter und den dort stattfindenden Arbeitsprozess zuzugehen und diesen zu erkunden.

Aufbau und Gliederung

  1. Einleitung

In der Einleitung solltest du einen Überblick darüber geben, was dein Praktikum ausgemacht hat und was den Leser in deinem Bericht erwartet. Konkret bedeutet das, dass du insbesondere die die W-Fragen beantwortest und einen kurzen Überblick über die Struktur deines Berichtes gibst. Die Einleitung sollte möglichst knapp bleiben.

  1. Mein Weg zum Praktikum

Schildere in diesem Kapitel deine Beweggründe, die dich schlussendlich zu deinem Praktikumsplatz geführt haben. Was waren deine Wünsche und Erwartungen und wie bist du schließlich in deinem Praktikumsbetrieb gelandet? Konzentriere dich dabei auf diejenigen Dinge, die auch für andere Praktikumssuchende relevant sein könnten.

  1. Der Betrieb

Stelle in diesem Kapitel deinen Praktikumsplatz vor. Wie groß ist der Betrieb und wie gliedert er sich? Welche Produkte werden hergestellt bzw. welche Dienstleistungen werden angeboten? Wie viele Mitarbeiter gibt es etc. Wichtig ist, dass sich der Leser anhand deiner Schilderungen ein Bild deines Betriebes machen kann.

  1. Meine Arbeit

Dieses Kapitel ist das Kernstück deines Berichtes, denn es stellt dar, was du in deinen drei Praktikumswochen getan hast. Stelle dazu vor, welche Tätigkeiten du ausgeübt hast, wie dein Tagesablauf war, was du gelernt hast etc. Wenn es sich anbietet, kannst du eine Art „typischen Tagesablauf“ darstellen. Wichtig ist aber, dass du deine Tätigkeiten nicht einfach aufzählst, sondern deine Arbeit in den Kontext des Betriebsablaufes sowie deiner eigenen Reflexionen stellst. Schreibe so, dass dein Betreuer sich ein Bild von deiner Arbeit machen kann, aber auch so, dass ein Mitschüler erkennen könnte, ob deine Arbeit etwas für ihn wäre.

  1. Das Berufsfeld in den Erfahrungen anderer

Stelle in diesem Kapitel dar, welches Bild du dir von einer langfristigen Tätigkeit in dem gewählten Arbeitsumfeld machen konntest. Interviewe dazu einen Mitarbeiter des Betriebes über seine Arbeit und seine Erfahrungen. Stelle wesentliche Aspekte des Gesprächs vor, aus denen der Leser erkennen kann, was es heißt, den entsprechenden Beruf dauerhaft auszuüben.

  1. Gesamtreflexion, Fazit

Reflektiere in diesem abschließenden Kapitel deine Erfahrungen im Praktikum sowie die Frage, ob das Berufsfeld, das du kennen gelernt hast, etwas für dich wäre. Geh auf Vorzüge und Probleme ein und formuliere ein abschließendes Fazit.


Weitere bewertungsrelevante Aspekte:

  1. Informativität, Grad der Reflexion

Der entscheidende Aspekt für die Bewertung deines Praktikumsberichtes ist die Frage, inwieweit du deine Erfahrungen sinnvoll und möglichst sachlich reflektiert hast. Zu diesem Punkt gehört auch die Frage, inwieweit es dir gelungen ist, relevante Informationen in den Bericht einzubeziehen und irrelevante wegzulassen.

  1. eingearbeitetes Material

An geeigneten Stellen solltest du in deinen Bericht zusätzliche Materialien (z. B. Fotografien, Bilder, Arbeitsergebnisse etc.) einfügen. Dabei geht es darum, deine Ausführungen zu illustrieren und anschaulicher zu machen. Es wäre gänzlich verfehlt, den Bericht wahllos mit allen möglichen Materialien aufzublähen. Klasse geht vor Masse!


  1. Gestaltung, Layout

Der Bericht sollte in einem nüchternen, ansprechenden und funktionalen Layout abgegeben werden. Dazu gehören neben einer einheitlichen Gestaltung von Überschriften und Fließtext auch ein funktionales Deckblatt und ein Inhaltsverzeichnis. Beachte bitte außerdem die Layout-Angaben auf dem Arbeitsblatt „Informationstexte verfassen“ des Methodentages Kl. 9.


  1. Sprachliche Form

Berichte sind keine Spontantexte, sondern geben dir die Möglichkeit der gründlichen Überarbeitung. Daraus folgt, dass von dir eine tadellose Rechtschreibung, Grammatik und Zeichensetzung erwartet wird, denn du hast Gelegenheit, deine Texte Korrektur lesen zu lassen. Beachte für den sprachlichen Stil bitte die Angaben auf dem Arbeitsblatt „Informationstexte verfassen“ des Methodentages Kl. 9.