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fairplayer– wer weg sieht, verliert sein Gesicht

Kontaktlehrerinnen:  Nicole Marien, Donata Schafferdt


Was ist fairplayer?

Die Initiative fairplayer wurde mit dem Ziel gegründet, etwas gegen Gewalt an Schulen und die Auswirkungen von Gewalt zu unternehmen und die sozialen Kompetenzen "Fairplay" und "Zivilcourage"  bei Jugendlichen zu stärken.

Mithilfe verschiedener Arbeitsformen und Rollenübernahmen üben sich die Schüler im Perspektivwechsel, um Handlungsmöglichkeiten zu erproben und zu verinnerlichen. Jugendliche sollen dazu ermutigt werden, hinzusehen, einzugreifen, Schwächere zu stärken und Gewalt und Bewaffnung zu ächten – eben ein fairplayer zu werden!


Das "fairplayer.manual" war 2012 in Berlin zusammen mit der Freien Universität Berlin, der Deutschen Bahn AG und dem Deutschen Forum Kriminalprävention (DFK) bundesweit gestartet worden. Seit 2003 läuft es bereits in Bremen.

Im Januar 2012 erhielt fairplayer den "European Crime Prevention Award", die wohl bedeutendste Auszeichnung im Bereich der Kriminalprävention. Der Preis macht deutlich, dass die Idee von fairplayer auch aus europäischer Sicht richtig und zeitgemäß ist.

fairplayer an unserer Schule


Als Pilotprojekt wurde fairplayer von Mai 2012 bis Februar 2013 an unserer Schule in der jetzigen 9c durchgeführt und erfolgreich beendet. Während und nach Durchführung des Projekts erkennen nicht nur die Klassenlehrerinnen, sondern auch die Schülerinnen und Schüler eine positive Wandlung im Klassenklima:
„Wir konnten Probleme offen besprechen.[…] und wir können besser mit verschiedenen Situationen und Personen umgehen als vorher. Das Klassenklima hat sich verbessert, dadurch, dass alle versuchen, jeden so zu akzeptieren, wie er ist. Ich denke, jeder hat hier etwas fürs Leben gelernt“, so eine Schülerin. Als Antwort auf die Frage, was das Wichtigste bei fairplayer für die Schüler war, wurden neben „Spaß“, „lockere Stimmung“ und „keine Noten“ auch „besseres Kennen lernen seiner Mitschüler“, „gegenseitiger Respekt wurde gestärkt“, „wir sind hilfsbereitschafter“ und „dass man Probleme lösen kann“ angeführt.

Ziel ist es, flächendeckend in allen siebten Klassen das Projekt fairplayer durchzuführen. Hierzu wird es von den Multiplikatorinnen Frau Marien und Frau Schafferdt interne Fortbildungen für die zukünftigen Klassenlehrer geben.

Das für ca. 17 Doppelstunden angelegte Projekt wird jeweils nach den Herbstferien starten und bis zu den Osterferien Teil des wöchentlichen Schulalltags sein. Darüber hinaus werden Einzelelemente, wie z. B. die Ampelkarten, die „Wie geht’s Dir heute?“-Runden, Klassengespräche, das Pflegen einer gesunden Diskussionskultur und gemeinsame positive Aktivitäten nach Beendigung des fairplayer-Projekts weiterhin den Schulalltag begleiten und bereichern, denn "Fairplay" und "Zivilcourage" hört nach Projektende nicht auf.

D. Schafferdt, 27. April 2014