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Nordhofaktionstag am 18.9.2009

Schülerinnen, Schüler, Eltern und Lehrerinnen und Lehrer machen gemeinsam den zweiten Schulhof wieder nutzbar!

Der Schulhof nördlich des Schulgebäudes wurde in den letzten vier Jahren nicht genutzt, da er nach dem Einzug in das Gebäudes vorerst nicht Bestandteil des Mietvertrages war. Somit wurde er in dieser Zeit nicht unterhalten und gepflegt. Wildwuchs breitete sich aus und bereits nach dem ersten Brachejahr hatte die Natur gezeigt, wie kraftvoll sie selbst betonierte Flächen überwuchern kann. Sicherlich ein faszinierender Wildwuchs, aber leider nicht betriebssicher für die Pausennutzung.

Mit jedem Schuljahr wuchs unsere Schule und es lag auf der Hand, dass der zweite Schulhof bald benötigt werden würde. Zudem musste der zentrale Schulhof dringend vom Pausenfußball entlastet werden, da dies in den Sommermonaten zu Problemen führte. Es musste etwas passieren!

Nach Beginn des Schuljahres wurden die Schülerinnen und Schüler und deren Eltern informiert. Viele Menschen boten sowohl große und kleine Gartegebräte als auch ihre tatkräftige Unterstützung an. Das ließ hoffen!

 

Der Tag begann mit einem Einsatz einer siebenköpfigen Gruppe der Lichtenberger Werkstatt für Behinderte gGmbH (LWB), die durch die großzügige Initiative zweier Mütter (Frau Meyer, Klasse 5 und Frau Hannemann, Klasse7) zustande kam. Mit einem professionellen Aufsitzmäher und Motor-Freischneidern rückten sie dem Dickicht auf den Wiesen in einem 3-stündigen Kraftakt zu Leibe und machten diese überhaupt erst bearbeitbar.

Ab 13 Uhr kamen nach und nach Schülerinnen/Schüler mit und ohne Lehrer hinzu, um sich an der Aktion zu beteiligen. Nach 14 Uhr trafen auch zunehmend Eltern ein und packten tatkräftig mit an. Für jeden Helfer fand sich eine sinnvolle Augabe. Es wurden Wiesen geharkt, tote Bäume gefällt, tote Äste entnommen, Sträucher beschnitten, Wege wieder freigelegt, ein Basketballkorb umgesetzt, ein Gully wieder freigelegt, alte Volleyballpfosten entfernt, eine Wiesenfläche begradigt, zwei kleine Tore für den Pausenfußball gebaut, gehäckselt und Laub geharkt, Laub geharkt und Laub geharkt.

Der 10-Kubikmeter-Container war im Nu gefüllt. Es wurde gestampft und gepresst. Trotzdem musste noch ein ansehnlicher Komposthaufen entstehen. Da wir jedoch in der nächsten Zeit reichlich Mutterboden benötigen, ist es sicher kein Fehler, dass wir eigene Komposterde entstehen lassen.

Es waren schätzungsweise 150 Personen aktiv und jeder/jedem sei für diesen Einsatz recht herzlich gedankt!!!!!! Auch denen, die nicht aktiv teilnehmen konnten, sich aber durch Spenden jeglicher Art beteiligt haben, sei an dieser Stelle gesagt:“Vielen, vielen Dank!!!!“

Das Resultat kann sich sehen lassen: Zum Vorschein kann ein parkähnlich angelegter Schulhof.

Das Ergebnis gab uns recht, denn der Hof wurde ab dem ersten Tag gut angenommen.

 

Der erste Schritt ist getan, die nächsten müssen geplant und angegangen werden. Eine grundsätzliche Veränderung der Aufteilung des Hofes ist nicht erforderlich. In der Zukunft soll jedoch dieser Schulhof in Etappen weiter umgestaltet werden, damit er auch für den Sportunterricht im Freien nutzbar wird und Wege sowie Flächen naturnäher angelegt werden können. Ziel ist es, dass die Aufenthaltsqualität und die Nutzbarkeit weiter steigen. Hierfür suchen wir sowohl Menschen, die uns Planungs-Know-how zur Verfügung stellen können als auch dringend Sponsoren, die uns finanziell oder materiell unterstützen können. Über jedes Angebot freuen wir uns!

Vorher-Nachher - die Ergebnisse des Hofaktionstags als Slideshow