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Der Bezirk Treptow-Köpenick wird Fairtrade Town – und wir machen mit!

Wir sind Faire Schule schon seit einigen Jahren und engagieren uns daher auch immer wieder für einen fairen Handel, zum Beispiel mit fair gehandelten Produkten unserer Schülerfirma oder indem wir uns im Wahlpflichtkurs Sozialwissenschaften mit den weltweiten Nachhaltigkeitszielen (http://www.bmz.de/de/ministerium/ziele/2030_agenda/) auseinander setzen. Jetzt macht sich der Bezirk Treptow-Köpenick... Mehr...

Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage

Seit dem Sommer 2011 sind wir Teil des deutschlandweiten Schulnetzwerkes
„Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“. Dies ist ein Projekt von und für Schülerinnen und Schüler. Es bietet Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit, das Klima an ihrer Schule aktiv mitzugestalten, in dem sie sich bewusst gegen jede Form von Diskriminierung, Mobbing und Gewalt wenden. Es ist das größte Schulnetzwerk in Deutschland. Ihm gehören über 1000 Schulen an, die von mehr als 750.000 Schülerinnen und Schülern besucht werden (Stand: Januar 2012).

Über 70 Prozent aller Menschen, die in unserer Schule lernen und lehren (Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer und technisches Personal) verpflichteten sich mit ihrer Unterschrift, sich künftig gegen jede Form von Diskriminierung an unserer Schule aktiv einzusetzen, bei Konflikten einzugreifen und regelmäßig Projekttage zum Thema durchzuführen.

Wer sich zu den Zielen einer Schule ohne „Rassismus – Schule mit Courage“ bekennt, unterschreibt folgende Selbstverpflichtung:
1. Ich werde mich dafür einsetzen, dass es zu einer zentralen Aufgabe einer Schule wird, nachhaltige und langfristige Projekte, Aktivitäten und Initiativen zu entwickeln, um Diskriminierungen, insbesondere Rassismus, zu überwinden.
2. Wenn an meiner Schule Gewalt, diskriminierende Äußerungen oder Handlungen ausgeübt werden, wende ich mich dagegen und setze mich dafür ein, dass wir in einer offenen Auseinandersetzung mit diesem Problem gemeinsam Wege finden, uns zukünftig einander zu achten.
3. Ich setze mich dafür ein, dass an meiner Schule einmal pro Jahr ein Projekt zum Thema Diskriminierungen durchgeführt wird, um langfristig gegen jegliche Form von Diskriminierung, insbesondere Rassismus, vorzugehen.  

Der Titel, den wir am Ende unserer Projektwoche im Sommer 2011 erhielten, ist kein Preis und keine Auszeichnung für bereits geleistete Arbeit, sondern eine Selbstverpflichtung für die Gegenwart und die Zukunft.  Eine Schule, die den Titel trägt, ist Teil eines Netzwerkes, das sagt: Wir übernehmen Verantwortung für das Klima an unserer Schule und unser Umfeld.

So beschäftigen wir uns gleichermaßen mit Diskriminierung aufgrund der Religion, der sozialen Herkunft, des Geschlechts, körperlicher Merkmale, der politischen Weltanschauung und der sexuellen Orientierung. Darüber hinaus wenden wir uns gegen alle totalitären und demokratiegefährdenden Ideologien. Dies geschieht eingebettet in den planmäßigen Unterricht sowie in Form von Exkursionen, Projekten oder auch einer Projektwoche am Ende des Schuljahres.

Mithilfe der Kooperationspartner von „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ veranstalteten wir an unserer Schule bereits zwei sehr abwechslungsreiche und inhaltlich vielseitige Projektwochen – im Sommer 2011 und 2012. Die Liste der regionalen Kooperationspartner ist lang und geht von „A“ wie Abqueer e. V. über „J“ wie Jüdisches Museum Berlin bis hin zu „Y“ Yeo- Men c/o Yontown Media Company of Arts. Die Schülerinnen und Schüler erfuhren, diskutierten, gestalteten, spielten Theater und tanzten.

Gerne nehmen wir auch regelmäßig an den „Berliner Landestreffen“ sowie an den „Aktiventreffen“ teil, die im Schöneberger Rathaus stattfinden. Dort haben die Schülerinnen und Schüler und auch die Lehrkräfte die Möglichkeit, sich in verschiedenen Workshop-Angeboten zu informieren, die Kooperationspartner kennenzulernen, Ideen für Projekte an ihrer eigenen Schule zu erhalten und sich mit Schülerinnen und Schülern bzw. Kolleginnen und Kollegen anderer SoR-Schulen auszutauschen.


Während des zuletzt stattgefundenen  Aktiventreffens im März 2014 in der „Weißen Rose“ war die Glücksfee auf unserer Seite. Unsere Schule gewann hierbei die achtbändigen Victor Klemperer-Tagebücher (1933 – 1945) in 15facher Ausführung, so dass hiermit im Klassenverband sowie in Grund- und Leistungskursen gearbeitet werden kann. Ein passender Workshop wurde uns ebenso von der Landeskoordination versprochen – die Themenwahl liegt in unserer Hand. Herzlichen Dank nochmal an dieser Stelle!
 
www.schule-ohne-rassismus.org/aktiventreffen.html