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Auszüge aus der AV Schulbesuchspflicht:

                   

1 Beurlaubung vom Unterricht aus wichtigem Grund
(1) Schülerinnen und Schüler können auf vorherigen schriftlichen Antrag (an unserer Schule spätestens eine Woche im Voraus!) ihrer Erziehungsberechtigten aus einem wichtigen Grund vom Unterricht beurlaubt werden. Von einem wichtigen Grund kann insbesondere ausgegangen werden bei
a) persönlichen Gründen, wie zum Beispiel einem Arztbesuch, der aus darzulegenden Gründen nicht in der unterrichtsfreien Zeit stattfinden kann,
b) familiären Gründen, wie Eheschließungen oder Todesfälle im engsten Familienkreis
c) der Teilnahme an Vorstellungsgesprächen und Berufsberatungen sowie Informations- und Beratungsveranstaltungen der Hochschulen in Vorbereitung auf die nachfolgende Ausbildung,
e) Reisen während der Unterrichtszeit, die nach einem schulärztlichen Gutachten dringend erforderlich sind oder für die das Jugendamt dringende soziale Gründe geltend macht und die aus darzulegenden Gründen nicht in der Ferienzeit stattfinden können.
Beurlaubungen unmittelbar vor oder nach den Ferien sollen nicht genehmigt werden, es sei denn, es handelt sich um einen wichtigen und unaufschiebbaren Ausnahmefall. Als ein solcher Ausnahmefall ist der vorzeitige Antritt oder die verspätete Rückkehr von einer Urlaubsreise nicht anzusehen.
(2) Eine Beurlaubung kann gewährt werden, wenn der angegebene Grund für die Beurlaubung, die Unmöglichkeit einer Terminverschiebung, der Leistungsstand und die Leistungsbereitschaft der Schülerin oder des Schülers sowie die pädagogische Situation der gesamten Klasse oder Lerngruppe dies rechtfertigt.

4 Entscheidungsbefugnis für Beurlaubungen

(1) Über Beurlaubungen für bis zu drei Unterrichtstage … entscheidet die klassenleitende Lehrkraft, in der gymnasialen Oberstufe die Oberstufentutorin oder der Oberstufentutor.
(3) Über Beurlaubungen für mehr als drei Unterrichtstage, über Beurlaubungen unmittelbar vor oder nach den Ferien entscheidet die Schulleiterin oder der Schulleiter nach Stellungnahme der klassenleitenden Lehrkraft, in der gymnasialen Oberstufe nach Stellungnahme der Oberstufentutorin oder des Oberstufentutors.

7 Nachträgliche Entschuldigungen bei Schulversäumnissen

(1) Können Schülerinnen oder Schüler wegen Krankheit oder sonstiger unvorhergesehener wichtiger Gründe nicht am Unterricht teilnehmen, so sind die Erziehungsberechtigten verpflichtet, die Schule davon am ersten Tag des Fernbleibens mündlich und spätestens am dritten Tag auch schriftlich in Kenntnis zu setzen.
(2) Bei der Rückkehr in die Schule haben die Schülerinnen oder Schüler eine Erklärung vorzulegen, aus der sich die Dauer des Fernbleibens sowie der Grund dafür (zum Beispiel Krankheit) ergeben. (Erläuterung: Die Eltern haben eine Bringepflicht für die Entschuldigungen, und zwar unmittelbar bei der Rückkehr!)
(4) Bei begründeten Zweifeln an einem Fernbleiben aus gesundheitlichen Gründen kann die Schule die Vorlage eines ärztlichen Attestes verlangen. Zusatz für Köpenick: Die Schule kann eine Attestpflicht aussprechen, die besagt, dass schon ab dem ersten Fehltag ein ärztliches Attest vorgelegt werden muss, sonst gilt das Fehlen als unentschuldigt.
(6) Wird ein Schulversäumnis nicht innerhalb der oben genannten Fristen mitgeteilt und wird auch nachträglich keine Erklärung vorgelegt, so gilt das Fehlen als unentschuldigt.