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Exkursion zur Gedenkstätte „Köpenicker Blutwoche“

Am 26. Oktober 2020 trafen wir (Klasse 10b) uns an der Puchanstraße 12 vor dem ehemaligen Amtsgericht bzw. Hauptsitz der SA (Sturmabteilung der NSDAP) in Köpenick. Das Gebäude wurde als Gefängnis und Verhörraum während der Köpenicker Blutwoche genutzt. Wir erarbeiteten in Gruppen die Schicksale der Opfer der SA und auch die Hintergründe der SA-Täter; das Besondere war die Atmosphäre (authentischer Ort!) und das, was man über die Grausamkeiten erfuhr. In jener Woche wurden in Köpenick jegliche politischen Gegner festgehalten, befragt, brutal verprügelt und gefoltert, vor allem Sozialdemokraten. 23 Menschen wurden ermordet. Ein sehr intensiver und lehrreicher Ausflug, wenn es auch ein wenig schockierend war, über die grausamen Taten des NS-Regimes im Sommer 1933 in Köpenick zu erfahren. Wie gesagt, man hatte eine sehr ergreifende Atmosphäre in dem Gefängnis, die Leiden der Opfer waren sehr stark zu spüren. Auch die moralische und philosophische Diskussion mit dem Leiter der Gedenkstätte hat mir sehr gefallen, er war offen für unsere Fragen und Meinungen. Alles in allem eine sehr interessante und passende Exkursion, durch die man einen authentischen Eindruck vom NS-Terrorregime im eigenen Bezirk bekommen konnte.

Jonathan Jacobs (10b)