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Berlins kreativste Krisenlehrer*innen – wir werden Im Tagesspiegel Checkpoint vom 23.5.2020 erwähnt

In der Corona-Krise ist immer wieder auch Thema, wie die Berliner Bildungslandschaft auf sie reagieren kann und welche originellen Wege Lehrer*innen finden, ihre Schüler*innen methodisch, inhaltlich und persönlich zu erreichen. Dazu haben auch wir uns Einiges einfallen lassen, das nun im Tagesspiegel Checkpoint vom 23.5.2020 positive Beachtung fand:

„Unter dem Motto „Berlins kreativste KrisenlehrerInnen“ hatten wir Sie gebeten, uns Ihre Erfahrungen mitzuteilen – hier schon mal herzlichen Dank für die vielen Einblicke, die wir auf diese Weise bekommen (und im Tagesspiegel noch gründlich auswerten). Enorm beeindruckend ist, wie manche Schulen mit originelle Ideen zum Lernen motivieren. Beispiel Schinkel-Grundschule: Jedes Kind bekommt eine Tasche mit individuell abgestimmten Lehrmaterialien überreicht, am Wochenende kontrolliert die Lehrerin die Arbeiten und packt die Tasche für die kommende Woche. Darin ist immer etwas Persönliches: mal ein Anschreiben, mal etwas Gebasteltes, mal ein Bild. Die Eltern bekommen jede Woche einen Link zu einem Video zum gemeinsamen Anschauen mit dem Kind zugeschickt – hier informiert die Lehrerin in lustiger Form über ihre Arbeit (z.B. wie sie die Taschen für die Kinder packt), aber auch über ihre Lieblingsorte, ihren Sport (hier: Reiten) und ihren Garten. Die Eltern bekommen Feedback und aufmunternde Worte. Auch die Evangelische Schule Köpenick (Gymnasium) setzt darauf, „mehr Nähe in die Ferne zu bringen“ – ebenfalls mit selbstgedrehten Videos der LehrerInnen, durch zeitgleiches, gemeinsames Arbeiten an Dokumenten (per Microsoft Teams) und mit besonderen Video-Aufgaben (z.B. französische Rezepte aufnehmen oder Balladen im Park vortragen). Zuviel unausgereifte Technik in Kombination mit zu wenig persönlicher Ansprache führt anderswo allerdings schnell zu Überforderung – auf allen Seiten: unübersichtliche Apps, unklare Kommunikationswege, von Lehrer zu Lehrerin unterschiedliche Aufgaben-Anforderungen (E-Mail, Ausdruck, Scan, abzufotografierende Unterlagen) und dann auch noch die Download-Aufforderung für einen Tracker – das sollte keine Schule machen (aber manche tun’s doch).“

Berlins kreativste Krisenlehrer*innen – wir werden Im Tagesspiegel Checkpoint vom 23.5.2020 erwähnt

In der Corona-Krise ist immer wieder auch Thema, wie die Berliner Bildungslandschaft auf sie reagieren kann und welche originellen Wege Lehrer*innen finden, ihre Schüler*innen methodisch, inhaltlich und persönlich zu erreichen. Dazu haben auch wir uns Einiges einfallen lassen, das nun im Tagesspiegel Checkpoint vom 23.5.2020 positive Beachtung fand:

„Unter dem Motto „Berlins kreativste KrisenlehrerInnen“ hatten wir Sie gebeten, uns Ihre Erfahrungen mitzuteilen – hier schon mal herzlichen Dank für die vielen Einblicke, die wir auf diese Weise bekommen (und im Tagesspiegel noch gründlich auswerten). Enorm beeindruckend ist, wie manche Schulen mit originelle Ideen zum Lernen motivieren. Beispiel Schinkel-Grundschule: Jedes Kind bekommt eine Tasche mit individuell abgestimmten Lehrmaterialien überreicht, am Wochenende kontrolliert die Lehrerin die Arbeiten und packt die Tasche für die kommende Woche. Darin ist immer etwas Persönliches: mal ein Anschreiben, mal etwas Gebasteltes, mal ein Bild. Die Eltern bekommen jede Woche einen Link zu einem Video zum gemeinsamen Anschauen mit dem Kind zugeschickt – hier informiert die Lehrerin in lustiger Form über ihre Arbeit (z.B. wie sie die Taschen für die Kinder packt), aber auch über ihre Lieblingsorte, ihren Sport (hier: Reiten) und ihren Garten. Die Eltern bekommen Feedback und aufmunternde Worte. Auch die Evangelische Schule Köpenick (Gymnasium) setzt darauf, „mehr Nähe in die Ferne zu bringen“ – ebenfalls mit selbstgedrehten Videos der LehrerInnen, durch zeitgleiches, gemeinsames Arbeiten an Dokumenten (per Microsoft Teams) und mit besonderen Video-Aufgaben (z.B. französische Rezepte aufnehmen oder Balladen im Park vortragen). Zuviel unausgereifte Technik in Kombination mit zu wenig persönlicher Ansprache führt anderswo allerdings schnell zu Überforderung – auf allen Seiten: unübersichtliche Apps, unklare Kommunikationswege, von Lehrer zu Lehrerin unterschiedliche Aufgaben-Anforderungen (E-Mail, Ausdruck, Scan, abzufotografierende Unterlagen) und dann auch noch die Download-Aufforderung für einen Tracker – das sollte keine Schule machen (aber manche tun’s doch).“