Diese Webseite nutzt Cookies

Einige dieser Cookies sind technisch zwingend notwendig, um gewissen Funktionen der Webseite zu gewährleisten.
Darüber hinaus verwenden wir einige Cookies, die dazu dienen, Informationen über das Benutzerverhalten auf dieser Webseite zu gewinnen und unsere Webseite auf Basis dieser Informationen stetig zu verbessern.

Entwicklungsvorhaben “Verantwortung”

 

Wir wissen, dass erst Verantwortungsübernahme nachhaltiges Lernen fördert, bei dem das eigene Tun mit Bedeutung und Sinn gefüllt werden kann, so dass es über sich selbst hinausweist. Daher sind wir in diesem Bereich auch schon sehr aktiv: Wir tragen als evangelisches Gymnasium die Titel „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage”, „Faire Schule“ und “Umweltschule”.
Verantwortung für uns und andere zu übernehmen ist uns auf Grundlage unseres christlichen Verständnisses von Menschlichkeit wichtig. Daher hat ein toleranter und respektvoller Umgang miteinander für uns einen hohen Stellenwert. Wir leben ihn im alltäglichen Umgang miteinander, aber auch in verschiedenen Projekten, etwa dem Diakonischen Praxisprojekt. Für ein gutes Miteinander setzen sich unsere Konfliktlotsen, unsere Vertrauenslehrer*innen und unsere Schüler*innenvertreter*innen ein, Sporthelfer*innen bieten Pausenaktivitäten an, Sanitätshelfer*innen kümmern sich um äußere Verletzungen.

 

Eines der gegenwärtig drängendsten Themen für uns ist eine nachhaltige Zukunftsorientierung. Daraus entsprang u.a. das Schuljahresthema „Umwelt - Wir schaffen ein Klima für den Wandel“ und mit ihm der Wunsch, zu mehr Nachhaltigkeit auch im schulischen Alltag beizutragen.

 

Da unsere demokratische Gesellschaft nicht erst angesichts der Herausforderungen der Zukunft auf verantwortungsbewusste Mitglieder angewiesen ist, wollen wir künftig noch stärker auf die Selbstverantwortung unserer Schüler*innen zielen.

Viele Lehrer*innen und Schüler*innen zeigen Verantwortung - ob schulisch (SV; AGs; Klassengemeinschaft) oder außerschulisch (Zivilcourage, politische Aktivitäten). Dies sollte aber noch mehr innerhalb der Schulgemeinschaft wertgeschätzt und gefördert werden, damit Lehrer*innen (Projektideen u. Projektförderungen), Schüler*innen (SV-Arbeit, etc.) und Eltern (GEV, etc.) weiterhin bzw. noch mehr dieses Engagement zeigen. Wir möchten alle an Schule Beteiligten noch stärker motivieren, Verantwortung für das Lernen, den Lebensraum Schule und die Gemeinschaft zu übernehmen.

 

Wir möchten die erforderlichen Rahmenbedingungen schaffen und die nötigen Kompetenzen vermitteln, um den Lernenden vielfältige Selbstwirksamkeitserfahrungen bei der Übernahme von Verantwortung und Partizipation zu ermöglichen.

 

Das Entwicklungsvorhaben für unsere Schule in den nächsten drei Jahren betrifft deshalb die Etablierung

-          einer sensibilisierten Haltung gegenüber dem Wert von Verantwortungsübernahme und Partizipation bei allen an Schule Beteiligten durch besondere Fortbildungen, Themenwochen und Projekte,

-          eines Bewusstseins, dass das Schulleben über die Gremien hinaus ein Modell für demokratische Meinungsbildung und Mitwirkung ist, was Einfluss auf Kommunikations- und Gestaltungsprozesse hat,

-          weiterer Praxisorientierung im Schulalltag, die konkrete Verantwortungsübernahme ermöglicht (z.B. Klimaneutralität, Schüler*innen machen Schule, Schüler*innenfirma, Hospizkontakt),

-          von Handlungsoptionen, die deutlich machen, dass die Lernenden für ihren Lernfortschritt mitverantwortlich sind und die Lehrenden mehr die Rolle von Lernbegleiter*innen übernehmen.