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Titel/Überschrift

Grundsätze der Stundenplanung

Ausgangslage/ Situation/ Begründung

Der Stundenplan bildet den Rahmen des alltäglichen Miteinanders für Schüler und Lehrer. Er ist ein Zusammenspiel aus zeitlicher Verfügbarkeit von Schülern, Lehrkräften und Räumen sowie dem günstigen Aufeinanderfolgen der verschiedenen Unterrichtsstunden und der Pausen. Folgende Faktoren haben Einfluss auf den Stundenplan:

-      die vorgegebene Berliner Stundentafel

-      das Angebot und die Einwahl von Leistungs- und Grundkursen in der Oberstufe

-      die besondere Ausstattung durch Teilungsstunden im naturwissenschaftlichen und sprachlichen Bereich

-      die Sprachwahl und mögliche Sprachkoppelung von Französisch und Spanisch

-      das Angebot von jahrgangsübergreifenden Wahlkursen

-      das Angebot von Wahlpflichtkursen in den Jahrgängen 8/9/10

-      die Koppelung von evangelischem und katholischem Religionsunterricht

-      die Raumkapazitäten der naturwissenschaftlichen und musischen Fachräume

-      die Sporthallenkapazitäten

-      die Raumkapazität der Mensa

-      die Rhythmisierung mit Doppel- und Einzelstunden

-      die einheitliche Pausenregelung und die Aufsichtspflicht

-      die zeitliche Verfügbarkeit des jungen Kollegiums mit hoher Teilzeitquote.

Das Klassensystem der Sekundarstufe I muss sich mit seinen Bedürfnissen dem weit komplexeren Kurssystem der Sekundarstufe II anpassen.

Konkretes bestehendes Angebot

Es besteht ein einheitliches Stundensystem in 45- bzw. 90 Minutenblöcken für alle Jahrgangsstufen. Die Priorität liegt dabei auf Doppelstunden von 90 Minuten. Ausnahmen sind vorgesehen, wie beispielweise im Fremdsprachenunterricht. Um einstündigen Unterricht zu vermeiden, werden manche Fächer auch in Doppelstunden epochal, d.h. nur in einem Halbjahr, unterrichtet. Eine Frühstückspause von 20 Minuten um 9:35 Uhr für alle und zwei nach Jahrgängen aufgeteilte Mittagspausen von 45 Minuten bilden einen zeitlichen Rahmen.

Ziel / Absicht

Der Stundenplan der Sekundarstufe I soll das Lernen und das Zusammenleben im Klassenverband möglichst positiv unterstützen. Hierfür gibt es neben den oben genannten Voraussetzungen zusätzliche Möglichkeiten, wie unter anderem die Verteilung des Klassenlehrers auf möglichst viele Tage der Woche, die Ausgewogenheit von späten bzw. frühen Stunden in einem Unterrichtsfach, der Wechsel von Haupt- und Nebenfächern am Tag, der Wechsel von bewegtem und statischem Unterricht oder das Vermeiden von direkter Abfolge verschiedener Fremdsprachen. Hierbei gilt es abzuwägen, welche Aspekte umgesetzt werden können, um ein für alle Beteiligten akzeptables Ergebnis zu erhalten. Der Stundenplan bildet auch für die Lehrkräfte den täglichen Taktgeber und hat damit einen indirekten Einfluss auf eine positive Arbeits- und Unterrichtsatmosphäre.

Rahmenbedingungen
Termine (Beginn/ Ende)
Beteiligte
Verantwortliche
Ressourcen

Ein Team aus pädagogischem Koordinator, der stellvertretenden Schulleitung und der Stundenplaner*in erstellt und pflegt den Stundenplan.

Fortbildungsbedarf

-

Evaluation
Wann ist das Projekt erfolgreich?
Wie wird evaluiert?

Der Stundenplan wird kontinuierlich durch Schülerschaft und die Lehrkräfte auf seine Passgenauigkeit evaluiert. Spätestens mit jedem Schuljahreswechsel werden alle Rahmenbedingungen überprüft. Große Veränderungen, beispielsweise in der Stundentafel eines Faches oder dem Stunden- und Pausenrhythmus, fallen seltener, durchschnittlich alle 5 Jahre, an.