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Titel/Überschrift

Fächerübergreifender Unterricht

Ausgangslage/ Situation/ Begründung

Fächerübergreifender Unterricht wird vom Kollegium gewünscht. Erste Planungen gibt es für die 7. Klassen und weitere Jahrgangs-stufen. Zum Beispiel kann ein Oberthema (Migration, Wasser o. A.)  für mehrere Fächer genutzt und das fachspezifische Wissen zu verknüpft werden.

Erklärung

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, fächerübergreifenden Unter-richt zu gestalten, z.B.:

 

-          fächerüberschreitend: Die Fachlehrkraft verweist aus ihrem/seinem Unterricht heraus auf thematisch entsprechende Inhalte oder Perspektiven anderer Fächer.

-          fächerverknüpfend: Die Lehrer*innen von mindestens zwei Fächern beziehen sich wechselseitig aus ihrem jeweiligen Fachunterricht heraus fächerüberschreitend auf die ihnen bekannten Unterrichtsinhalte des/ der anderen Lehrer/s. Das ist praktisch das gleiche wie beim fächerüberschreitenden Unter-richt, nur dass sich die Lehrer*innen mit den Hinweisen absprechen.

-          fächerkoordinierend: Die Lehrer*innen von mindestens zwei Fächern stimmen ihren jeweiligen Unterricht schon in der Planungsphase aufeinander ab (Team-Planung), erteilen ihn jedoch getrennt.

-          fächeraussetzend: Der Fachunterricht wird für einen kürzeren oder längeren Teil des Unterrichtsjahres ausgesetzt, um Frei-räume für organisatorisch besonders aufwendige fächerüber-greifende Vorhaben, speziell Projekte, zu schaffen.

 

Mindestens zwei Fächer sind an einem übergeordneten Thema beteiligt. Der Unterricht ist temporär abgesteckt und soll die Vor-teile des Fachunterrichts bewahren und die Nachteile überwinden. Projektförmiges Lernen kann Teil des Unterrichts sein.

 

Konkretes bestehendes Angebot

Bestehende Kooperationen:

 

·       Darstellendes-Spiel-Projekte in Kooperation mit Musik und Kunst und z.T. Deutsch bestehen schon.

 

Ziel / Absicht

v  selbstständiges und selbstorganisiertes Lernen fördern

v  prozessorientiertes, langfristiges Lernen

v  auf individuelle Voraussetzungen eingehen (Lerngeschwindig-keit, Lerneingangskanäle, Leistungsniveau etc.)

v  Demokratiekompetenz stärken

v  ein Thema aus verschiedenen Perspektiven durchdringen à Unterrichtszeit noch effektiver nutzen

v  produkt- und projektorientiert arbeiten

v  Medienkompetenz stärken

 

Die im Curriculum bestehenden Knüpfpunkte zwischen den Fächern sollen sinnvoll genutzt werden. So kann man unnötige Doppelungen vermeiden und die Lehrkräfte wissen auch, was andere Kollegen machen und können dementsprechend besser auf gerade relevante Inhalte / weitere Perspektiven aus anderen Fächern kompetent verweisen.

 

Rahmenbedingungen
Termine (Beginn/ Ende)
Beteiligte
Verantwortliche
Ressourcen

Kommunikationspartner: Für die Durchführung des Projekts sind Kommunikation und rechtzeitige Absprachen und gemein-same Planungsschritte sehr wichtig. Gerade für die anfängliche Entwicklung – denn die erste Planung ist immer ideenreicher und zeitintensiver – bedarf es interessierter und motivierter Fachkolleg*innen eines Jahrgangs, die sich regelmäßig vor, während und nach dem Unterricht untereinander abstimmen.

Die Schülerschaft kann auch in diesen Prozess der Planung einbezogen werden, z.B. wenn man die Wahl eines Themas für das nächste Schuljahr ihnen überlässt.

 

Ressourcen: Eine offene Raumverteilung ist wünschenswert (mind. ein Extraraum) und in Planung. Dadurch kann man gerade bei projekt-orientiertem Unterricht besser auf die Laustärke, die Differenzierung, auf individuelle Prüfungen, auf Gruppenbesprechungen und Produkterstellungen eingehen.

Material und Medien sind abhängig vom jeweiligen Thema und Fach.

 

Fortbildungsbedarf

Es besteht sicherlich noch Informationsbedarf zu den Umsetzungsmöglichkeiten und Planungsschritten.

 

Evaluation
Wann ist das Projekt erfolgreich?
Wie wird evaluiert?

Die Arbeit mit individuellen und gruppenbezogenen Reflexions-bögen ist vorstellbar. Dafür sind transparente Kriterien für die eigenen Lernschritte unabdingbar. Selbsteinschätzungsbögen zum Kompetenzstand (auch digital mit automatischer Analyse mög-lich) können für eine kontinuierliche Dokumentation genutzt werden, diese werden zu den Lehr- und Lernprozessen ausgewertet sowie angepasst, denn: „Der Weg ist das Ziel.“