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Titel/Überschrift

Vertrauenslehrer*innen

Ausgangslage/ Situation/ Begründung

Nach dem Kirchlichen Schulgesetzt (§ 39) kann die Gesamtschüler*innenvertretung bis zu drei Pädagog*innen mit deren Einverständnis zu Vertrauenslehrer*innen wählen. Die neu gewählte Gesamtschüler*innenvertretung kann in ihrer ersten Sitzung auch beschließen, dass abweichend alle Schüler*innen und Schüler von der fünften Klasse an in geheimer Wahl bis zu drei Pädagog*innen wählen.

An der ESK werden jedes Jahr sogar vier Vertrauenslehrer*innen von den Schüler*innen gewählt, nämlich zwei Lehrerinnen und zwei Lehrer. Die Wahl wird bei uns von der Schüler*innenvertretung organisiert.

Die gewählten Lehrer*innen verfügen über einen Vertrauenslehrer*innen-Briefkasten im Flur, sind aber auch per Email, Teams und persönliche Ansprache erreichbar.

Diese Pädagog*innen sollen an den Sitzungen der Gesamtschülervertretung mit beratender Stimme teilnehmen.

Sie sind berechtigt, Auskünfte über Angelegenheiten, die ihnen in dieser Funktion anvertraut wurden, gegenüber Vorgesetzten zu verweigern, soweit nicht strafrechtliche Tatbestände betroffen sind.

Konkretes bestehendes Angebot

Unsere Vertrauenslehrer*innen sind für alle Schüler*innen ansprechbar und entscheiden dann je nach Anliegen, ob und welche Hilfsangebote gegebenenfalls hinzugezogen werden können und müssen.

Vertrauenslehrer*innen stehen unter Schweigepflicht, insofern keine Gefährdung der Schüler*innen durch das Stillschweigen gegeben ist. Anderenfalls sind sie verpflichtet, die Schulleitung und Klassenleher*innen zu informieren und in Rücksprache mit diesen, fachliche Hilfen zu organisieren und mit dem Fall zu betrauen. An unserer Schule entscheiden wir in Rücksprache mit den Schüler*innen häufiger, die Klassenlehrer*innen und Eltern mit einzubeziehen, um den Schüler*innen ein Team, das aus einer konstruktiven Erziehungspartnerschaft besteht, zur Verfügung stellen zu können – Ausnahmen entstehen, wenn das familiäre Umfeld eine Gefahr für unsere Schüler*innen darstellt. In solchen Fällen arbeiten wir mit unseren Schulpsychologen und teilweise auch dem Jugendamt zusammen.

Auch gibt es Fälle, bei welchen Hilfe ohne Zustimmung Hilfe organisiert werden muss (z. B. Suizidverdacht).

Vertrauenslehrer*innen müssen ihren Handlungsspielraum und dessen Grenzen gut kennen und angemessen einschätzen können.

Ziel / Absicht

Unser Ziel ist es, kompetente und empathische Ansprechpartner*innen für unsere Schüler*innen zu sein, die mit allen Problemen kommen können und erfahren sollen, dass sie nicht alleine sind und es Möglichkeiten gibt, auch in ausweglos erscheinenden Momenten, Hilfe zu erfahren. Wichtig ist, dass sie in uns erwachsene Ansprechpartner*innen finden, die unter Schweigepflicht stehen, und auf die sie sich verlassen können.

Rahmenbedingungen
Termine (Beginn/ Ende)
Beteiligte
Verantwortliche
Ressourcen

Wir benötigen Sprechstunden und einen ruhigen Raum für Gespräche.

Fortbildungsbedarf

Vertrauenslehrer*innen benötigen Weiterbildungen hinsichtlich ihrer Themengebiete.

Evaluation
Wann ist das Projekt erfolgreich?
Wie wird evaluiert?

Unsere Arbeit ist erfolgreich, wenn die Schüler*innen ihre Anliegen klären konnten und keinen negativen Stress mehr empfinden. Unsere Arbeit markiert oft den Ausgangspunkt für längere Heilungsprozesse, damit sich die Situation von Kindern und Jugendlichen signifikant bessern kann.