Stolperstein-Projekt

Während der Projekttage habe ich mit einigen engagierten Schülerinnen der ESK verschiedene Orte des Gedenkens an die Opfer des Holocausts besucht. Die Leitfragen, die im Kontext des Schuljahres-Mottos KOMMUNIKATION standen, lauteten: Was erzählt die Stadt? Wie erinnern wir uns?

So sind wir den Marsch von Jüdinnen und Juden durch Berlin-Mitte abgelaufen, der sie zur Deportationsrampe am Güterbahnhof Moabit führte. Zum Thema Mittäterschaft: Niemand kann die Menschen damals übersehen haben, das wurde hier deutlich. Besondere Aufmerksamkeit hatten auch zahlreiche Stolpersteine, die wir bei einem Stolpersteine-Spaziergang durch Kreuzberg erforscht haben. Wir haben die Biografien und Schicksale der verschleppten Menschen kennengelernt und die Steine geputzt und poliert, damit sie im Alltag wieder mehr zum Vorschein kommen und den Opfern gedacht werden kann. Anschließend besuchten wir die Gedenkstätte Deutscher Widerstand und haben spannende Informationen über den Künstler Gunter Demnig erhalten. 

Die Fotos zeigen die Schülerinnen beim Putzen der Stolpersteine. 
Sabrina Büser

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