Evangelische Schule Köpenick

Über uns

Unser Schulfilm

Eine Idee, zwei Schüler, ein Film. 6 Monate – vom Drehplan bis zur Fertigstellung.  Hier ist sie nun, die Dokumentation über unsere Schule. Wir danken allen, die mitgewirkt haben!

Regie und Kamera: Sebastian Meurers und Marvin Kalmbach
Schnitt: Thomas Wellmann
Sprecher:  Norman Matt

Spitzenergebnisse in Abitur

Wir freuen uns auch beim Abschlussjahrgang 2026 wieder sehr gute Abiturergebnisse verzeichnen zu können. Der diesjährige Abiturdurchschnitt lag bei 1,9 – was wieder einmal deutlich über dem Durchschnitt der Berliner Gymnasien liegt Nach den letzten Jahren  2019 (2,01) und 2020 (1,8)2021 (1,9)2022 (1,8), 2023 (1,9), 2024 (2,0), 2025 (1,9) und 2026 (1,98) freuen wir uns über dieses neuerliche gute Resultat und natürlich auch darüber, dass wir zum wiederholten Mal auch im Bezirk Köpenick sehr gute Resultate erzielt haben.

Auszeichnungen unserer Schule

Toleranter und respektvoller Umgang miteinander hat für uns einen hohen Stellenwert. Wir leben ihn im alltäglichen Umgang miteinander, aber auch in verschiedenen Projekten, etwa dem Diakonischen Praxisprojekt. Für ein gutes Miteinander setzen sich unsere Konfliktlotsen und unsere Vertrauenslehrer*innen ein, Sporthelfer*innen bieten Pausenaktivitäten an, Sanitätshelfer*innen kümmern sich um äußere Verletzungen. Seit Juni 2011 sind wir „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“, seit 2013 „Faire Schule“, seit 2018 Umweltschule.

Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage

Gemeinsam Haltung zeigen

Seit dem Sommer 2011 ist die Evangelische Schule Köpenick Teil des bundesweiten Netzwerks „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ (SoR – SmC). Damit haben wir uns bewusst dazu verpflichtet, Verantwortung für das Miteinander an unserer Schule zu übernehmen und uns aktiv gegen Rassismus, Diskriminierung, Mobbing und Gewalt einzusetzen.

„Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ ist dabei kein Preis und keine Auszeichnung für bereits geleistete Arbeit. Der Titel steht vielmehr für eine Selbstverpflichtung für Gegenwart und Zukunft: Wir wollen hinschauen, wenn Menschen diskriminiert oder ausgegrenzt werden, Stellung beziehen und gemeinsam daran arbeiten, unsere Schule zu einem Ort zu machen, an dem sich alle respektiert und sicher fühlen.

Vielfalt, Respekt und Demokratie

Unser Engagement richtet sich gegen jede Form von Diskriminierung – unabhängig von Herkunft, Religion, sozialer Herkunft, Geschlecht, körperlichen Merkmalen, politischer Weltanschauung oder sexueller Orientierung. Gleichzeitig setzen wir uns für Demokratie, Menschenrechte und ein respektvolles Miteinander ein und stellen uns demokratiegefährdenden und menschenfeindlichen Ideologien entgegen.

Die Auseinandersetzung mit diesen Themen findet nicht nur im Unterricht statt. Workshops, Projekttage, Exkursionen, kreative Projekte und gemeinsame Aktionen geben unseren Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, sich einzubringen, eigene Ideen zu entwickeln und ihre Schule aktiv mitzugestalten.

Schüler*innen gestalten Schule

Ein wichtiger Bestandteil von SoR – SmC ist das Engagement der Schülerinnen und Schüler selbst. Sie entwickeln eigene Projekte, setzen sich mit gesellschaftlichen Themen auseinander und bringen ihre Perspektiven in das Schulleben ein.

Ein besonderes Beispiel dafür ist der Rap-Song „Wir sind mehr“, der von Schülerinnen und Schülern unserer SoR-Aktivengruppe gemeinsam mit dem Rap-Coach Rebel One, dem Filmemacher Yoni Göpfrich von Cyrus.Vision und Issa Musik entwickelt und produziert wurde.

Unter dem Motto „Menschenrechte statt rechte Menschen“ entstand ein Song mit dazugehörigem Musikvideo, in dem die Jugendlichen ihre Haltung für Demokratie, Zusammenhalt und Courage zum Ausdruck bringen. Das Projekt zeigt eindrucksvoll, wie junge Menschen mit ihren eigenen Ideen und kreativen Ausdrucksformen gesellschaftliche Themen sichtbar machen können.

„Wir sind mehr“ – Rap-Song der SoR-AG der Evangelischen Schule Köpenick

Gemeinsam aktiv – damals und heute

Seit der Aufnahme in das Netzwerk im Jahr 2011 hat unsere Schule zahlreiche Aktionen und Projekte umgesetzt. Bereits 2011 und 2012 fanden gemeinsam mit verschiedenen Kooperationspartnern abwechslungsreiche Projektwochen statt. Schülerinnen und Schüler konnten sich informieren, diskutieren, kreativ arbeiten, Theater spielen und tanzen und dabei unterschiedliche Perspektiven kennenlernen.

Auch heute nehmen wir regelmäßig an Berliner Landestreffen und Aktiventreffen teil. Dort können sich Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte in Workshops weiterbilden, neue Kooperationspartner kennenlernen, Ideen für eigene Projekte sammeln und sich mit anderen Courage-Schulen austauschen.

So bleibt unser Engagement lebendig und entwickelt sich gemeinsam mit unserer Schulgemeinschaft weiter.

Neue Impulse seit 2026

Seit 2026 wird die SoR-Gruppe an der Evangelischen Schule Köpenick von der Schulsozialarbeit gemeinsam mit zwei Lehrkräften koordiniert und begleitet. Im Mittelpunkt steht dabei weiterhin die aktive Beteiligung der Schülerinnen und Schüler.

Die Gruppe soll ein Ort sein, an dem Jugendliche eigene Ideen einbringen, Projekte entwickeln und gemeinsam überlegen können, wie sie sich für ein respektvolles, vielfältiges und demokratisches Schulklima einsetzen möchten.

Dabei geht es nicht darum, dass eine einzelne Gruppe für Courage und gegen Diskriminierung steht. Courage geht uns alle an.

Jede und jeder kann dazu beitragen: durch ein klares Wort gegen diskriminierende Sprüche, durch Zivilcourage im Alltag, durch das Zuhören und Unterstützen anderer oder durch die Beteiligung an gemeinsamen Projekten.

Denn Courage beginnt dort, wo wir nicht wegsehen.

.Auszeichnung zur Fairen Schule

Unsere Schule wurde bereits zum sechsten Mal als Faire Schule ausgezeichnet, verliehen wurde uns diese Anerkennung während des Schuljahresabschlussgottesdienstes vom Epiz (Aktuelles – EPIZ – Globales Lernen). Diese besondere Anerkennung würdigt das langjährige und vielfältige Engagement der gesamten Schulgemeinschaft für eine nachhaltige, demokratische und globale Bildung. 

Verleihung des Preises beim Schuljahresabschluss Gottesdienst
Verleihung des Preises beim Schuljahresabschlussgottesdienst

Warum wurde unsere Schule ausgezeichnet? 

  • Demokratische Schulkultur: Unsere Schule legt großen Wert auf ein respektvolles Miteinander, Partizipation und ein positives Schulklima. Programme wie das Konfliktlotsenprogramm, Klassenräte, das Schulparlament, Peer-to-Peer-Lernen und zahlreiche Projekte fördern die Mitbestimmung und das Verantwortungsbewusstsein aller Beteiligten. 
  • Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein: Die Evangelische Schule Köpenick integriert Bildung für nachhaltige Entwicklung in den Unterricht und das Schulleben. Projekte wie die eigene Imkerei, die Produktion von schuleigenem Honig, die Teilnahme an Klimakonferenzen und die Entwicklung eines Klimaanpassungskonzepts zeigen unser Engagement für Umwelt und Klima. 
  • Globales Lernen: Durch internationale Partnerschaften, wie mit einer Schule in Ecuador, und die regelmäßige Auseinandersetzung mit globalen Themen stärken wir das Bewusstsein für weltweite Zusammenhänge und soziale Gerechtigkeit. 

Diese Auszeichnung ist eine Bestätigung unseres kontinuierlichen Einsatzes für eine Schule, in der Demokratie, Nachhaltigkeit und globale Verantwortung gelebt werden. Wir freuen uns sehr über diese Würdigung und sehen sie als Ansporn, unseren Weg engagiert weiterzugehen.  

Auch die TAZ hat über uns geschrieben. Den Artikel könnt ihr hier herunterladen.

Jahrelang haben wir uns in und neben dem Unterricht für den Schutz unserer Umwelt engagiert – z.B. in der Greenman Group – 2018 erhielten wir dann zum ersten Mal in einer großen Preisverleihung im Roten Rathaus den Titel „Umweltschule“ oder wie es mittlerweile offiziell heißt: „Umweltschule in Europa – Internationale Nachhaltigkeitsschule“. Zu verdanken hatten wir dies zunächst zwei im Schuljahr 2017/18 gestarteten Projekten: Zum einen dem Einzug unseres Bienenvolkes, das sich seit Beginn des Hofaktionstages 2018 ganz munter bei uns vermehrt und mit dem wir einträchtig zusammenleben; zum anderen einem Projekt, das die damalige Klasse 7b in der zweiten Hälfte des Schuljahres maßgeblich mitgestaltet hat: Angeleitet durch den Verein Grenzgänger e.V., hat die Klasse eine entwicklungspolitische Spree- und Dahme-Rundfahrt selbst entwickelt. Zunächst erkundete sie die Bezirke Treptow und Köpenick nach historischen Bezügen zum globalen Süden, um diese dann später genauer zu erforschen. Das Wichtigste wurde zu interessanten Texten zusammengefasst, welche ab jetzt auf einer Spree- und Dahme-Rundfahrt zum Einsatz kommen sollen, die von Schulklassen in ganz Berlin gebucht werden kann.

Der Titel „Umweltschule“ wird jedes Jahr neu vergeben, sodass wir uns auch weiterhin in dem Bereich engagieren wollen und müssen. 2019 z.B. gab es ein Bildungsprojekt der Slow Food Deutschland gUG, bei dem zwei Schulklassen (eine unserer Klassen und eine der deutschen Schule in Nairobi) über Kontinental- und Sprachgrenzen hinweg an zukunftsfähigen Lösungen für unser Lebensmittelsystem arbeiteten. Um dies in Echtzeit tun zu können, nutzten sie sowohl Videokonferenzen als auch die sozialen Medien (bei Instagram: esk.slowfood).
Wer Näheres zum Umweltschulpreis erfahren will, der findet einiges hier. Wir sind stolz darauf, auch in den nächsten Jahren viel zum Schutz unserer Umwelt beitragen zu können oder wie Alexander Gerst es vor seinem Abflug ins All formulierte: „Es ist relativ klar, dass die Erde uns überleben wird. Die Frage ist, wie wir Menschen das anstellen, dass die Erde weiterhin bewohnbar bleibt.“

Wettbewerbe

Beim ersten Schülerfilmwettbewerb #abgedreht des BSR gewann die Evangelische Schule Köpenick den Preis des Publikums. Die Schüler*innen des Darstellenden Spielkurses – kurz DS – hatten insgesamt drei Filme eingereicht. Einer schaffte es unter die drei prämierten Einreichungen. Mit ihrem Film „Achtung!“ konnte das Evangelische Gymnasium Köpenick das Publikum überzeugen. Der Leiter des DS-Kurses, Moritz Ohliger freute sich sehr über die mit 1.000 Euro dotierte Auszeichnung: „Ich bin total begeistert! Meine Schüler*innen können wirklich stolz auf sich sein! Ich hätte nie damit gerechnet, dass wir so weit kommen!“ Mit dem Preisgeld wird der DS-Kurs eine gemeinsame Fahrt finanzieren.

Der BSR veranstaltete in diesem Jahr den Schülerfilmwettbewerb zum ersten Mal. Insgesamt wurden 16 Filme eingereicht. Die festliche Preisverleihung fand im Filmtheater am Friedrichshain am 13. Februar 2020 statt. Die Preise wurden in drei Kategorien vergeben: In der Kategorie #Freestyle ging der Preis an den Film „Müll in Berlin – Das machen wir falsch“ des Droste-Hülshoff-Gymnasiums. In der Kategorie #Dokumentation konnte die Grünauer Gemeinschaftsschule mit ihrem Beitrag „Müllreduzierung ist nicht schwer“ überzeugen.

Mit großem Erfolg nahm Felix Racz aus der Klassenstufe 12 am Bundeswettbewerb Mathematik teil. Nachdem er die erste Runde mit Perfektion bestanden hatte, belegte er nun in der zweiten Runde den ersten Platz. Bei diesem Turnier handelt es sich um einen Hausaufgabenwettbewerb mit jeweils vier Aufgabenfeldern, in dem Felix allein etwas vorbereitet und dann eingereicht hat. Felix meisterte diese Anforderungen mit Bravour, setzte sich gegen die Teilnehmer*innen aus allen Klassenstufen durch und qualifizierte sich somit für das Kolloquium im Februar. In dieser nächsten Stufe wird Felix, wie alle anderen 69 Erstplatzierten aus ganz Deutschland, ein Gespräch mit Vertreter*innen aus Universitäten und Schulen führen, bei dem schlussendlich die endgültigen Sieger*innen festgestellt werden. Anschließend wäre er für den Auswahlwettbewerb des internationalen Mathewettbewerbs qualifiziert.
Wir wünschen Felix für seinen weiteren Weg viel Erfolg und Durchsetzungsvermögen!

Am 15. August wurde Marvin Kalmbach, Abiturient des Jahres 2019 unserer Schule, als Berliner Landessieger im Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten ausgezeichnet. Die feierliche Preisverleihung fand im Deutschen Historischen Museum statt. Als Ehrengäste gratulierten Brandenburgs Bildungsministerin Britta Ernst und die Berliner Staatssekretärin Siegrid Klebba.

Staatssekretärin Siegrid Klebba, Preisträger Marvin Kalmbach, Michael Tiedje als Marvins Wettbewerbstutor und Dr. Thomas Paulsen vom Vorstand der Körber-Stiftung

Bei den Deutschen U19 Meisterschaften, am vergangenen Wochenende auf dem Beetzsee in Brandenburg, erruderte unsere Abiturientin Luzie Deschan mit ihrer Partnerin aus Würzburg eine Bronzemedaille im Leichtgewichts-Doppelzweier. Im leichten Doppelvierer belegte sie einen respektablen vierten Platz. Die Renngemeinschaften hatten nur wenige Wochen zur Vorbereitung. Kurz vorher hatte Luzie an unserer Schule ihr Abitur bestanden und trotzdem mit dem Training voll durchgezogen (macht offensichtlich den Kopf frei!). Mit diesem Erfolg war zu Beginn des Jahres nicht zu rechnen, da Luzie länger mit dem Rudertraining aussetzen musste. Dass sie die Saison nun doch antreten konnte und dass dies abschließend noch mit einen solchen Erfolg gekrönt werden sollte, zeigt Luzies ganz besondere Einstellung zu ihren Zielen – Respekt und Glückwunsch!

Bei der 14. Drachenboot-Meisterschaft der Berliner Schulen auf der Olympia-Regattastrecke Grünau belegten die Achtklässler*innen der Evangelischen Schule Köpenick gleich zwei erste Plätze: Einen in ihrer Alterskategorie und einen im großen Finale aller Altersklassen.
Das 18-köpfige Team „ESKalation 8“ der Klasse 8a hatte zuvor hart trainiert. In einen dreitägigen Workshop eigneten sich die Mädchen und Jungen die nötigen Kompetenzen an, wobei der Schwerpunkt auf dem synchronen Zusammenspiel aller Teammitglieder lag. Dabei konnten sie auf die Drachenbooterfahrung von Herrn und Frau Preußel (Eltern) zurückgreifen, die die drei Tage voller Engagement gemeinsam mit dem Klassenlehrer begleiteten. So vorbereitet, gingen sie am Montag als klarer Gewinner aus der Berliner Schulmeisterschaft hervor.
Das Drachenbootrennen findet jährlich in Berlin-Grünau über eine Distanz von 200 Meter statt und wird von der Drachenboot Jugend Berlin e.V. veranstaltet.
Ein herzlicher Dank geht an den Arthur-Becker-Club Köpenick für die Vermietung des Drachenbootes, den Spree-Ruder-Club Köpenick für die Unterkunft während der Projekttage und an die Eltern für die finanzielle Unterstützung.