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Austauschfahrt nach Bratislava (Slowakei)

 

Im Rahmen eines Aufbaus einer Schulpartnerschaft fuhren wir am Sonntag, den 29.9.2019 um 9:00 Uhr nach Bratislava. Diese Fahrt sollte einzigartig für uns werden, unseren Horizont erweitern und interkulturellen Austausch schaffen. Daher ging es zu den Austauschschüler*innen der C.S. Lewis Bilingual High School. Nachdem wir uns in unserer Unterkunft, einem katholischen Hotel in der Altstadt Bratislavas, eingefunden hatten, gingen wir am Abend in ein slowakisches Restaurant, obwohl es zunächst für unsere Vegetarier*innen nicht einfach war, etwas zu finden. Später am Abend besichtigten wir einen Teil der v.a. aus dem 18. Jahrhundert stammenden Altstadt.  Gleich am nächsten Morgen brachen wir mit großer Spannung zu unserer neuen Partnerschule auf. Dabei nahmen wir mit Faszination über die Modernität der slowakischen Privatschule zu Beginn des Besuchs am Deutschunterricht teil. Danach teilten wir uns in zwei Gruppen und nahmen jeweils am Biologie- bzw. Geschichtsunterricht teil. Da es sich um eine bilinguale Schule handelt, konnten wir mit unseren ausgezeichneten Englischfähigkeiten dem Unterricht problemlos folgen, zumindest mehr oder weniger. Später aßen wir gemeinsam in der Schule unser Mittagessen, wo sich auch schon erste Gespräche außerhalb des Unterrichtsrahmens entwickelten; Essen verbindet eben. Im weiteren Verlauf des Tages wurden Gruppen gebildet, bestehend aus den Slowaken und uns Deutschen, welche am Nachmittag eine Stadtrallye durch die slowakische Hauptstadt Bratislava machten. Am Ende dieser Rallye trafen wir uns auf der Burg, die mitten in Bratislava gelegen ist. Von dort aus konnten wir einen großartigen Rundblick über die ganze Stadt genießen. Anschließend bekamen wir einige Stunden Freizeit, um die Stadt auf eigene Faust zu erkunden. Dabei konnten wir erneut super essen oder in den Secondhand-Geschäften der Stadt shoppen gehen. Am Abend trafen wir uns erneut, um gemeinsam in einem Restaurant essen zu gehen. Bevor wir mit voller Freude auf den nächsten Tag in unsere Betten fielen, trafen wir noch zu einer kurzen Abschlussrunde, um den vollbrachten Tag auszuwerten.Am Dienstag machten wir uns auf den Weg zum weltberühmten Museum „Danubiana“. Das Museum für Moderne Kunst liegt unglaublich friedlich direkt am Ufer der Donau etwas außerhalb der Stadt. Dabei sorgten vor allem das Wellenrauschen und der entspannende Blick auf das Wasser für ein einzigartiges Museumserlebnis. Zwei Stunden Zeit zum Erkunden des hochmodernen Museums reichten für alle kaum aus, um die meist slowakischen Kunstwerke zu betrachten. Anschließend fuhren wir erneut in die Schule, um unser Mittagessen zu genießen. Danach folgte ein einzigartiges Geocaching, organisiert von einem Lehrer der slowakischen Schule. Dabei lernten wir die Schüler*innen besser kennen und hatten eine Menge Spaß. Den Mittwoch verbrachten wir mit einem besonderen Ausflug, da wir mit dem Zug in die österreichische Hauptstadt Wien fuhren. Leider musste es gerade an diesem Tag regnen, aber wie wir alle wissen: „Es gibt kein schlechtes Wetter, nur die falsche Kleidung!“. Wir konnten uns entscheiden, ob wir das Naturhistorische Museum oder das Kunsthistorische Museum in Wien besuchen wollten. Dort hatten wir die Möglichkeit, äußerst bekannte Kunstwerke oder eigentlich längst ausgestorbene Dinosaurier zu bewundern. Danach durften wir uns frei in Wien bewegen und erkundeten einige Sehenswürdigkeiten der Stadt. Zum Abend gingen wir in Bratislava direkt an der Donau in ein tschechisches Restaurant zum Essen.Am letzten Tag unserer Reise machten wir einen Ausflug zur Burg Devín in Theben und nach Schlosshof in Österreich. Die Burg Devín ist eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Slowakei, welche einen beeindruckenden Ausblick auf die Donau und bis nach Wien bietet. Nach der Besichtigung der Burg machten wir uns zu Fuß auf den Weg nach Schlosshof in Österreich. Leider war der Weg länger als erwartet, da der Haupteingang zum beeindruckenden Barockschloss nicht geöffnet war und wir somit noch ein paar Kilometer länger die Landschaft genießen konnten. Als wir ankamen, konnten wir den wunderschönen Garten des Schlosses besichtigen. Dazu gab es außerdem eine unglaublich interessante Ausstellung zum Thema „Lebensmittelverschwendung und Transport“ im Schloss. Somit hatte der Ausflug durch das lange Laufen und die Ausstellung noch einen bildenden Mehrwert. Wieder zurück gingen wir ein letztes Mal in Bratislava etwas essen. Nach dem fantastischen Mahl besuchten wir mit ein paar Austauschschüler*innen die Oper. Wir sahen und hörten in der Originalfassung Smetanas „Die verkaufte Braut“, ein famoses tschechisches Stück, welches glücklicherweise deutsche Übertitel hatte. Nach unserer täglichen Feedback-Runde im Hotel gingen wir alle erschöpft für die letzte Nacht in unsere Betten.Am Freitag machten wir uns auf den Weg zurück ins schöne Berlin. In allen Punkten war es eine sehr gelungene Fahrt. Wir hatten eine Menge Spaß, lernten die slowakische Kultur besser kennen und hatten die Möglichkeit, uns mit Jugendlichen aus dem mitteleuropäischen Land auszutauschen. Wir freuen uns sehr auf das nächste Jahr, wenn wir die Schüler*innen unserer neuen Partnerschule bei uns empfangen können. Projekte wie diese fördern den kulturellen Austausch und bieten für jeden einen wertvollen Mehrwert. Wir hoffen, dass die Partnerschaft zu der Schule in der Slowakei lange Zeit weitergeführt wird und neben den zahlreichen bisherigen Partnerschaften noch viele über die nächsten Jahre hinzukommen werden. Paul, Klasse 10